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TigerEye
Das Eiweiss aus den Mehlwürmern ist sehr nahrhaft. Ich füttere auf dem Thermokomposter - so sehen sie den Kater, wenn er sich anpirscht und können gleich auffliegen.
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tree12
Ich habe neulich einen 5-kg-Sack Mehlwürmer bestellt, alle Vögel stürzen sich drauf, besonders Stare, Amseln und Rotkehlchen. Die Amseln sitzen in der Nähe der Futterstelle, lauern schon auf mich, sind manchmal keine 2 m entfernt von mir und fliegen die Futterstelle sofort an, sobald ich auch nur anfange, mich zu entfernen. Auch Haferflocken und Rosinen gehen derzeit besser weg als im Winter und das Erdnußbutterglas darf ich alle zwei Tage erneuern.
Der Sack mit den Mehlwürmern ist gigantisch groß, bisher hatte ich meist nur zwei 1-kg-Beutel bestellt...
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Michi1
Gestern hat mich ein Gartennachbar angerufen. Von seinem Starenkasten ist das Dach nur noch schief drauf. Da schon Junge drin sind können wir den Masten ja nicht umlegen. Kann es sein das die Jungen das überleben wenns hinein Regnet ?
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meise
Michi normalerweise schon, die Mutter wird sie schützen. Kommt ihr mit keiner Leiter hinauf, um es notdürftig ab zu decken?
Die Vogelschar wird immer größer und ein Vergnügen zu zu sehen.
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Michi1
Leider ist das mit einer Leiter unmöglich. Der Holzmasten ist ca. 4-5 Meter hoch. Zum Starenkasten kpmmt man nur wenn er umgelegt wird, alles andere ist zu gefährlich.
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meise
Michi die werden das schaffen brüten nur fast 2 Wochen.
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Gast8982
So was von nassen Vögeln habe ich bei uns auch die letzten Tage gesehen. Das Rotkehlchen war von Nässe total zerzauselt. Und der Gartenrotschwanz sah auch nicht viel besser aus
Die Nistkästen - und Höhlenbrüter dagegen noch ziemlich trocken und die Amseln auch, die haben ihr Nest sehr geschützt gebaut - klüger als in den vergangenen Jahren.
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Gast1349
Bei mir im Garten sind 2 Blaumeisenkasten, ein Kohlmeisenkasten und ein Spatzenkasten belegt. Und gestern hat mich ein junger Falke besucht und ist 1 Stunde lang am Brunnen gehockt. Da ist er:
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meise
Der ist aber hübsch und er hat sich auch noch so schön fotografieren lassen. Danke!
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Michi1
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Gast20885
Ergänzung zu :
"Vögel leben eigentlich gar nicht so schlecht sie können morgens schon einen zwitschern und abends...."
Dazwischen müssen sie aber auch noch mehrmals ihre eroberten Weibchen beglücken, denk mal an Dein Alter!!!!
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tree12
Die Grünen haben wohl eine Kleine Anfrage gestellt und die Bundesregierung hat Zahlenmaterial zusammengetragen zur Situation der Vogelwelt in Europa und Deutschland.
In den landwirtschaftlichen Gebieten in der EU sind in den Jahren von 1980 bis 2010 300 Millionen Brutpaare weniger registriert worden, das entspricht einem Rückgang von 57 %.
In Deutschland fand in von 1990 bis 2013 ein Rückgang bei den Kiebitzen um 80 % statt, bei den Braunkehlchen um 63 %, bei den Feldlerchen um 35 %. Die Rebhühner haben von 1990 bis 2015 sogar um 84 % abgenommen, stehen also vor dem Aussterben.
Bei einem Drittel aller heimischen Vogelarten ist seit den späten 1990er Jahren eine "signifikante Bestandsabnahme" zu vermelden.
Dies liegt zum Teil am Insektenrückgang, der für einige Arten bis zu 90 % beträgt, Lebensraumzerstörung ist leider ebenso ein Grund.
Tja, die Grünen stellen immer tolle Anfragen, Taten lassen sie dann den Antworten der Bundesregierung selten folgen. Wenn man diese Zahlen liest, wird einem ganz schlecht. Wieder wird vor einem stummen Frühling gewarnt. Und da bezweifeln manche Leute noch den Nutzen der Ganzjahresfütterung der Vögel...
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Wassergärtner
Hi
Tja, das kann man den Grünen nicht wirklich ankreiden. Um so etwas durchzusetzen, braucht man Mehrheiten im Bundestag. Und Naturschützer haben immer noch eine schwächere Lobby als die Agrar- und andere Industrien, an denen Arbeitsplätze hängen. Und um ehrlich zu sein, gegen den Rückgang von Mücken und Fliegen hätte ich auch nicht viel ein zu wenden.
Hier Bilder eines Vogels dessen Bestand in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Er hatte an meinem Teich all you can eat. Das hat er diesen Winter aber allzu wörtlich genommen. Ich sehe keinen Fisch mehr, dafür aber haben die Bergmolche erfreulich zugenommen.
MfG.
WolfgangGeändert von Wassergärtner (04.05.2017 um 10:04 Uhr)
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tree12
Noch mehr Rückgang von Mücken und Fliegen?? Die Windschutzscheiben der Autos bleiben doch jetzt schon so sauber, weil er kaum noch welche gibt. Wovon sollen die Schwalben und Mauersegler leben? Ich hätte lieber mehr Mücken und Fliegen und alle Tiere dazu, die sich von ihnen ernähren. Dann wäre wieder alles im Gleichgewicht.
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meise
Unsere "Fressmaschine" man glaubt nicht was diese 6 Stare an einem Tag verdrücken.
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tree12
Doch, Meise, ich glaube Dir das sofort!! Ich habe ungefähr 25 Stare, die den ganzen Tag immer wieder hier sind, dazu etliche Amseln mit Nachwuchs, Spatzen mit sehr viel Nachwuchs (die Elterntiere haben sich vorgestern bereits wieder gepaart) und mindestens vier Buntspechte, dazu vereinzelte Eichelhäher, Krähen und Eichelhäher.... wir haben heute schnell wieder Meisenknödel nachbestellt. Sie alle zusammen verdrücken derzeit Berge von Futter.
Als ich heute morgen ganz früh aus dem Wohnzimmerfenster schaute, sah ich die vier Buntspechte gleichzeitig, einer war im Futterhaus, einer am Fettblock, einer am Erdnußglas und einer an den Knödeln - das war schon genial, sie hatten sich wirklich gut verteilt für ihr Frühstück.
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Wassergärtner
Tja, Mücken und Fliegen sind auch weniger auf Straßen und Autobahnen zu finden, sondern dort wo ihre Futterquellen (Blut, Kot, Essensreste) sind. Zwar sind Fliegen wegen hygienischerer Umstände auch deutlich weniger geworden, aber dafür haben wir es (un)dank Klimaerwärmung mit neuen und problematischen Mückenspezies zu tun. Auf Malaria und Denguefieber kann ich gut verzichten. Natürlich bedauere ich auch den allgemeinen Rückgang von Insekten, und damit zusammenhängend, von Vögeln. Aber bei einigen, wenigen Insekten hält sich eben mein Bedauern in Grenzen. Gegen Insekten mit Giftstachel bin ich aber nie vorgegangen, auch nicht als Wespennester zu vernichten noch erlaubt war.
MfG.
Wolfgang
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meise
Während manche der Vögel bereits ihr Jungvolk mitbringen, brüten andere noch, siehe......
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tree12
Wir haben auch ein Blaumeisenpaar, da fliegen die Eltern unablässig, um genug Futter für die hungrige Kinderschar zu besorgen. Die Jungen sind sicher demnächst flügge, sie bekommen schon Krümel vom Fettblock oder den Meisenknödeln mitgebracht. Man merkt, daß die Futterstellen für die Meiseneltern eine große Erleichterung darstellen, es ist einfach zu kalt für viele Insekten.
Die Stare kommen auch noch in größeren Trupps, sie futtern Mehlwürmer ohne Ende. Letzte Saison waren sie um diese Zeit von den Futterstellen schon verschwunden.
Unser Erdnußbutterglas haben wir nochmal extra mit einem Gummiband befestigen müssen - die Krähen rupfen es aus der Halterung und ich darf es suchen gehen... Die eine Krähe hat einen verletzten Fuß, sie humpelt und ist sicher froh, daß sie bei uns leicht an Nahrung kommt. Trotzdem könnten sich die schwarzen Gesellen an bestimmte Gartenregeln halten...
Das Glas bleibt an Ort und Stelle, damit alle was davon haben, basta! Alle zwei Tage muß ich es derzeit erneuern, nicht nur wegen der Krähen, auch die Elstern, Stare und Buntspechte sind ganz wild drauf.
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E ist eine Stapelia! Wahrscheinlich eine St. gigantea, aber das könnte man erst nach dem Blühen genauer sagen. MfG. Wolfgang