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Ommertalhof
Hallo Wofgang , hast Du den denn wegfliegen sehen ?
Aus der Perspektive sieht das ehr wie eine Eule aus .
Wobei , bei der Helligkeit und so mitten im Geäst ist das tatsächlich sehr unwahrscheinlich .
LG Frank
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Michi1
Frank, da hilft bei uns kein Umweltverband. Nachdem ich gemeldet habe das bei uns so viele Elstern, Eichelhäher und seit 2 Jahren sogar noch Raben unterwegs sind und alle Jungvögel vernichten wurde mir nur geantwortet das das auch Vögel sind die das Recht dazu haben.
Gleich 100 Meter neben meiner Wohnung ist eine Kleingartenanlage (81 Gärten) und in der werden die Vögel das ganze Jahr gefüttert, hilft auch nicht viel. Hinter dem Zaun ist sogar ein "geschütztes" Biotop. Es war bei Eröffnung der Anlage noch ein schöner Tümpel auf dem wir sogar im Winter Eisstockschießen konnte ist aber nichts mehr übergeblieben. Es ist warscheinlich so geschützt das niemand was macht. Es ist komplett zugewachsen und Bäume liegen kreuz und quer.
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Ommertalhof
Oh je ich sehe schon , solange man meint dass Rabenvögel und unaufgeräumte wilde Ecken nicht gut sind , ist´s mit dem Umweltschutz nicht weit her .
Auf jeden fall eine gute Ausrede und eine einfache Schuldzuweisung .
Schade Michi .
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Michi1
Aber du siehst was dann rauskommt. Keine Singvögel im ganzen Stadtteil.
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meise
Lieber Michi, da muss ich jetzt ganz energisch widersprechen, obwohl ich niemanden meine Meinung aufzwingen will.
Unaufgetäumte Ecken schaden nicht, eher das Gegenteil. Zu aufgeräumte Gärten wollen Vögel nicht, denn da finden sie kaum Ungeziefer und haben auch keine Möglichkeit sich schnell zu verstecken.
Zu den Rabenkrähen. Bei mir werden auch diese gefüttet, da ich eine ganz besondere Beziehung zu Krähen habe. Es gibt hier wirklich viele Vögel von Spatzen, Rotkehlchen, Amseln, Finken, Kernbeisser. Tauben, jede Sorte von Meisen........kann nicht alles aufzählen.
Dies Krähen haben noch nie Vögel oder gar Jungvögel gejagt. Warum auch ,sie sind satt. Sie haben hier gebrütet und diesen großgezogen...sieh Bilder. Also Krähen sind nicht die Feinde der Vögel, eher sterile Gärten.
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Michi1
Dazu muss ich sagen das Eichenhäher schon mehrmals Jungvögel wenn sie schon so groß sind das sie ihre Hälse beim Füttern aus dem Nistkasten strecken rausgezogen haben. Viele waren dann irgendwie nicht richtig zu fassen dann sie die Toten unten im Rasen gelegen. Das war bei Maisen und Staren. Auch bei Amseln konnte ich die letzten Jahre keine Jungen mehr sehen die Flugreif waren.
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meise
Da liegst du sicher richtig, aber ein oder auch 2 Eichelhäher würden nicht eure ganze Singvogelschar zum Aussterben bringen. Klar passiert das in der Natur. Wenn es im Gleichgewicht ist ,sicher kein Problem. Ich glaube bei euch muss es noch irgend etwas anderes geben. Ich zerbreche mir schon den Kopf. Ist das erst im heurigen Jahr so gewesen??
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Ommertalhof
Du hast da so ein Feindbild aufgebaut , da lohnt es sich nicht mehr drüber zu diskutieren .
Du vergisst die durchschnittlich 250 bis sogar 500 Katzen pro km² in deutschen Wohngebieten .
Die sind unter anderem signifiant dafür verantwortlich für den Singvogelrückgang .
Wenn genug sichere Nistmöglichkeiten vorhanden wären , gäbe es ausserdem weder mit natürlichen Feinden noch mit den Hausjägern wenig Probleme .
Aber Du hast ja beschlossen , dass es nur den Faktor Krähenvögel gibt . Sehr einfache denkweise .
Ein bischen ökologische Weiterbildung würde da nicht schaden .
LG Frank
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Gast1349
Katzen und Vögel - das ewige Thema.
Ich habe auch 2 junge, jagdfreudige Katzen, aber sie haben im heurigen Winter noch keinen einzigen Vogel erlegt (auch keine Mäuse - einfach zu viel Schnee). Und ich füttere auch die Vögel, sorge aber dafür, daß das Futter hoch genug hängt, so daß Katzen nicht rankommen. Aber selbst die Rotkehlchen und die Buchfinken, die jetzt am Boden unterm Viburnum ihr Futter suchen, sind gewitzt genug, sich nicht erwischen zu lassen. Gefährlich ist jetzt die tiefstehende Sonne und zu sauber geputzte Fenster, da schlägt sich manchmal ein Vogel leider den Kopf ein. Meine 7 Nistkästen hänge ich nicht direkt an den Stamm, sondern außen auf einen Ast. Wenn Vögel das Gefühl haben, so ein Kasten wäre nicht sicher genug, dann benutzen sie ihn auch nicht.
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Michi1
Das mit der Vermehrung der Elstern kann ich schon mehrere Jahre beobachten. Bei der Zählung vor ca. 2 Wochen habe ich eine Stunde aus dem Fenster geschaut und habe einmal 7 Elstern und zusätzlich noch 2 Tauben gesehen, das war alles trotz vielen Futterstellen. Letztes Jahr hatte ich die selben Futterstellen und das gleiche Futter da kam ich mit Nachfüllen nicht mit. Heuer habe ich noch nicht einmal Nachgefüllt die Futterstellen sind voll und die Maisenknödel hängen auch noch.
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shogun
Heuer gibt es allerdings in den Wäldern trotz der Kälte extrem viel zu finden, so dass die Vögel auf unser Angebot zum Teil gar nicht angewiesen sind. Der letzte Sommer hat außergewöhnlich viel Früchte beschert, die die eigentliche Nahrung der Singvögel darstellen - unsere Fütterei ist ja eigentlich ein Eingriff in die Natur. Wir alle (ich natürlich auch) locken uns gerne die Vögel in den Garten - es ist ja auch zu schön, die Vögel zu beobachten.
Bei meinen Spaziergängen in der Umgebung sehe ich, dass das Nahrungsangebot in den Wäldern noch sehr groß ist. Die Bäume hängen voller Samen in Form von Zapfen, Bucheckern und anderer Früchte. Auch im Unterholz gibt es jede Menge zu finden - Klettenfrüchte, Fruchtstände von allerlei Doldenblütern und vieles mehr.
Ich denke, dass dieser reich gedeckte Tisch in der Natur heuer oft der Grund für das Ausbleiben von Singvögeln ist.
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meise
Das kann schon sein, dass es in manchen Gegenden heur genügend Früchte und somit Nahrung für manche Vögel gibt. Wird wohl nicht so sehr für die Insektenfresser gelten, bei diesen Temperaturen.
Es gab die Diskussion immer schon, ob Ganzjahresfütterung oder nicht, oder eben nur im Winter usw....Auch gingen die Meinungen stark auseinander. Jetzt hat der Gegner der Ganzjahresfütterung- NABU- auch dafür gestimmt.
Ich glaube wenn sich die Umweltbedingungen so stark verändern und wir gerne hätten, dass uns die Vögel im Garten(auch als Schädlingsvernichter) erhalten bleiben, dann sollte man schon dazu füttern.
Nicht nur zum Ansehen bzw. Beobachten ,sondern einfach die Population zu erhalten.
Jeder kann es halten wie er mag, es wird beides nicht unbedingt falsch sein.
http://www.gartentechnik.de/garten/g...egel-fuettern/
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shogun
Die Insektenfresser haben ohnehin schlechte Chancen in unseren Breitengraden und ziehen in der Regel in den Süden. Ich füttere allerdings auch keine Insekten, sondern das übliche Fett- und Eiweißfutter.
Ich füttere ja auch - sogar das ganze Jahr über - muss aber zugeben, dass da schon ein gutes Stück Eigennutz dabei ist.
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Gast8982
Es gibt ja durchaus Insektenfresser, die sich im Winter umstellen auf Sämereien etc.
Ich füttere schon Insekten zu und zwar die im Energieblock.
Ganz wichtig ist es aber auch, dass man den Garten im Herbst nicht aufräumt, sondern (fast) alles stehen lässt, was Samenstände bildet und in den Stängeln und unter den Blättern Insekten und Krabbeltierchen Unterschupf bietet. Neben den Futterstellen sind die fast schneefreien Bereiche unter den Hecken. wo alles liegen bleibt, die Orte im Garten, die am meisten aufgesucht werden. Und natürlich die Immergrünen - bei uns ganz wichtig die Eiben und Thuja columna, von der einige wenige im Garten stehen und Runzelblättriger Schneeball, die Schutz bieten für die Kleinen und - mein Favorit: Berberitzen: Schutz vor Rabenvögeln und Katzen.
Und das alles in der Nähe der Futterstellen.
Sonst füttere ich auch -fast - das ganze Jahr hindurch: außer im Juli und August, da haben sich die meisten Vögel - wenigstens bei uns - eh auf die Felder und in die Wälder zurück gezogen.
Und: Fassadengrün - bei uns Wilder WEin - ist auch wichtig. Da brüten die Amseln und andere - und im Herbst gibts noch leckere Beeren.
LG
urmel50
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shogun
mit der naturnahen Gartengestaltung hast du natürlich völlig Recht, Urmel - die ist nicht nur wegen der Singvögel sinnvoll; davon profitieren auch andere Tiere. Und wer seinen Garten im Winter nicht so perfekt aufräumt, hat meistens auch das ganze übrige Jahr über mehr Natur im Garten.
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eve
Beeren vom Liguster und Gem. Schneeball sind auch noch drauf, hab mich zuerst geschreckt was da für rote Flecken im Schnee sind. Gestern waren viele Meisen, 2 Amseln und der Grüne wieder da. Hab viel Futter nachgestreut. In der Stadt wo ich wohne nach wie vor nur hie u. da ein Vogel zu sehen
Sogar die Apfelspalten liegen noch da.
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MamaJanchen
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eve
Wie schön
das Bild ist doch gut !
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Wassergärtner
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meise
Heute den ganzen Tag -7Grad und Nebel. Aber ein paar Vögelchen trotzdem aufgenommen. Kernbeißer sehe ich heuer bis jetzt immer nur einen, letztes Jahr waren sie massenhaft hier. Dafür gibte wieder viel mehr Kleiber.
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Ja, Kräuter waren auch schon mal an der Reihe, zudem Lavendel. Letzter ist zwar zum Teil nicht eingegangen, wurde dann aber zu buschig und holzig in den Kästen. Vielen Dank erst einmal für die...