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Wassergärtner
Zwar ist beim Vogelzug einiges im Wandel, aber zumindest bei Rotkehlchen sind die vom Sommer nicht die gleichen wie im Winter. Für skandinavische Rotkehlchen ist eben Mitteleuropa schon der Süden. Die nordischen sind auch viel zutraulicher als die im Sommer.
@ Sony: Was die Störche angeht, das kann ich bei uns auch so bestätigen, da überwintern immer mehr im Burgenland.
Manchen Störche werden von der Gemeinde durch den Winter gefüttert. Hat man sie ein paar Male am Abflug gehindert, verliert sich der Zugtrieb völlig, ist aber bei den Nachkommen noch vorhanden. Es ist also wahrscheinlich ein Lernprozess, hier zu bleiben
MfG.
WolfgangGeändert von Wassergärtner (03.12.2016 um 10:59 Uhr)
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Michi1
Ich habe mich immer gewundert das bei den Tauben jedes Jahr wieder schon die Eier aus dem Nest geraubt wurden. Jetzt da die Blätter von Baum weg sind hab ich es gesehen. Unter ist das Taubennest und oben nisten die Elstern. Haben die Tauben also immer im Blick.
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*Sony*
Ok, Interessant Wassergärtner was das Überwintern der Störche angeht, habe ich so noch nicht gehört.
Das kann durchaus in den Städten wie Rust oder Mörbisch am Neusiedler See, die ja bekannt für die Störche im Sommer bei uns sind auch sein.
Bei uns im Nachbarort hat ein Storchen Pärchen ein Nest auf dem hohen Gebäude, sieht aus wie ein Schornstein.
Da hat mir heuer erst ein Jäger erzählt, dass die beiden immer in der Nähe bleiben, weil sie vom Firmenbesitzer, dem das Gelände gehört, gefüttert werden.
Muss mal beobachten, ob die im Winter auch da sind.....
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meise
Bei den Störchen kann man hier keine sehen, die im Winter hier bleiben. Konnte mich mit einem Pfleger unterhalten, der verletzte und schwache Störche durch den Winter füttert. Er meint es bleiben nur diese hier, die nicht fit genug für den Flug sind und nach 1-2mal verlernen sie angeblich sich wieder auf zu machen.
Ich weiß nicht, vielleicht ist da auch etwas Bequemlichkeit dabei, wenn sie merken, dass sie hier den Winter überstehen können? Keine Ahnung.
In unserer Umgebund überwintern keine Störche.
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*Sony*
Meise, das kann natürlich auch sein, wie du es beschrieben hast, ich sehe diese Störche bei uns, wenn ich mit der Mona draußen unterwegs bin, stehen die auf den Feldern und suchen Futter im Sommer.
Hab sogar mal ein Foto gemacht, da wird Getreide gedroschen und daneben spazieren die Störche umher...
Also schreckhaft sind die nicht.
Werde mich mal annehmen und über den Winter schauen, ob ich die da oben im Nest oder am Boden sehe....
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Margit H.
Heute hab ich einen Buntspecht - muss erst googeln welcher das sein könnte denn seine Federn sind seitlich wunderschön gezeichnet - gesehen der sich an Meisenknödeln bediente.
Das Eichhörnchen ist angeblich auch wieder da - habs selbst noch nicht gesehen
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shogun
Buntspechte tauchen hier immer gleich zu dritt auf und fallen über die Meisenknödel her.
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Schneddel62
Hallo,
ich brauche mal einen fachmännischen Rat. Am Futterplatz sitzt seit Gestern Morgen ein Star. Wohl ein diesjähriger der entweder zu jung oder klein für den Vogelzug war.
Was könnte ich dem spezielles anbieten, um Ihn über den Winter zubringen wenn Er da bleibt?
LG Schneddel
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shogun
Es gibt Meisenknödel oder andere Fettblöcke, die Insekten enthalten - aber ob du das bei dir bekommst? Kann man aber evt. auch selber machen mit getrockneten Mehlwürmern aus dem Zoohandel.
Ich habe in den letzten Jahren immer wieder Stare an unseren ganz normalen Meisenknödeln gesehen, weiß aber nicht, ob das als Futter für sie ausreicht.
Es bleiben immer öfter Stare den Winter über hier und die Jungvögel lernen den Vorgelzug gar nicht mehr.
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tree12
Bei uns bleibt jeden Winter ein Trupp Stare vor Ort, mindestens 25 Tiere sind das insgesamt. Sie lieben den Fettblock und den Erdnußbruch am meisten, fressen aber auch die Meisenknödel, getrocknete Mehlwürmer, Haferflocken und Rosinen. Fallobst habe ich auch immer am Boden liegen, doch das wird in erster Linie derzeit von den Amseln verspeist.
Wahrscheinlich hat der Erdnußbruch den meisten Fettgehalt von all unseren angebotenen Futtermitteln, denn da stürzen sich die Stare immer drauf und asen herum, ein Großteil landet auf dem Boden (was wiederum den Dachsen am Abend zugute kommt....)
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Wassergärtner
Stare sind Teilzieher, d.h. sie bleiben, solange es nicht zu hart wird. Dann suchen sie je nach Wetterlage so nah wie möglich günstigere Klimazonen, bzw Wetterbedingungen. Auch der Buchfink ist ein Teilzieher. Ob der zweite lateinische Name coelebs = Junggeselle sich darauf bezieht, dass die Männchen im Winter (meist) bleiben und sie dann Junggesellen sind - so sagte man früher zumindest - ist mir nicht ganz klar. Auch wikipedia erwähnt davon nichts. Weiß jemand etwas Genaueres darüber?
MfG.
Wolfgang
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Schneddel62
Buchfinken sind bei uns immer da, Sommers wie Winters. Allerdings ob das im Winter alles "Junggesellen" sind kann ich nicht sagen. Sobald oben in den Bergen Schnee liegt, sind sie im Garten zu sehen.
LG Schneddel
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louise odier
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Schneddel62
Man kann die Größe schlecht schätzen aber sieht mir schon sehr nach Sperber aus, eventuell käme auch noch der Wanderfalke in Frage aber da wäre wohl der Schwanz etwas breiter und er wäre auch einen Tick größer glaub ich.
LG Schneddel
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waldopa
Ich würde auch sagen: Sperber.
Vieleicht erwischt Du ihn noch mal aus einer besseren Perspektive.
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tree12
Ein Bussard ist es nicht. Sperber sind ungefähr so groß wie Ringeltauben, die Männchen bleiben sogar noch darunter. Der helle Streifen über dem Auge paßt auch zum Sperber, aber ganz sicher kann man das aufgrund des Fotos nicht sagen.
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louise odier
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tree12
War der Kerl bei Dir im Garten? Im Winter passiert es häufig, daß die Sperber in Gärten Kleinvögel an Futterstellen jagen, die sausen pfeilschnell um die Ecke und greifen sich eine Meise oder einen Finken. Das menschliche Auge kann da kaum folgen. Die hangeln sich auch superschnell und äußerst geschickt durch Gebüsch hindurch, um einen Vogel zu verfolgen. Das alles konnte ich bei mir im Garten schon mehrfach beobachten und bin jedesmal aufs Neue begeistert von der Wendigkeit dieser kleinen Greifvögel.
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louise odier
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tree12
Dann darfst Du ihn diesen Winter sicherlich noch öfter beobachten! Bei mir hat mal einer vor meinen Augen eine Meise geschlagen, ist mit ihr in den Apfelbaum geflogen, hat sie dort gerupft und verspeist. Ich habe mich kaum getraut, mich am Wohnzimmerfenster zu bewegen, um ihn nicht zu stören und habe ganz fasziniert geschaut. Alles in allem hat es zehn Minuten gedauert, bis er weggeflogen ist nach seinem Mahl.
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Ja, Kräuter waren auch schon mal an der Reihe, zudem Lavendel. Letzter ist zwar zum Teil nicht eingegangen, wurde dann aber zu buschig und holzig in den Kästen. Vielen Dank erst einmal für die...