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Gast8982
Wie nah du Nistkästen zueinander aufhängen kannst, hängt auch damit zusammen, was dein Garten an Nahrungsangebot für die Vögel liefert.
Bei uns hängen z.B. in einer großen Buche 3 Nistkästen (höhenversetzt) für Meisen, alle besetzt mit 2 Bruten.
LG
urmel50
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tree12
Also, meine Erfahrungen sind folgendermaßen: Wir haben Meisenkästen im Garten, die noch näher beieinander hängen. Wichtig scheinen zwei Dinge zu sein, das Nahrungsangebot muß stimmen und die Einflugschneisen dürfen sich nicht kreuzen. Wenn man zwei Kästen hängen hat, die z. B. nur 1 m auseinander sind, jedoch so angebracht werden, daß ein Einflugloch nach Norden, das andere nach Südosten zeigt, werden beide Kästen angenommen.
Die Meisen sind eh besondere Kandidaten, die Kästen können sehr hoch oder eher auf Augenhöhe hängen, nach Norden oder nach Südosten ausgerichtet sein, es ist ihnen oft egal. Wir haben einen Kasten, der schon vorhanden war, der baumelt frei am Ast im Kirschbaum, wie es offiziell nicht sein soll. Genau dieser Kasten ist jede Saison belegt. Und im Starenkasten, dessen Öffnung 45 mm beträgt, also viel zu groß für Meisen, sind fünf Minuten nach Anbringung in der Salweide Blaumeisen eingezogen und haben erfolgreich gebrütet.
Wichtig, beonders bei Blaumeisen: Die Kästen dürfen nicht zu klein sein, keinesfalls z. B. dreieckig.
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Michi1
Ich habe schon öfters festgestellt das Kästen die nah beieinander hängen von einem Meisenpaar belegt werden. In eines bauen sie nur ihr Nest während im anderen gebrütet wird. Ich weiß nicht ob sie damit nur die Nachbarschaft vermeiden wollen ? Das ist aber nicht alle Jahre so.
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*Sony*
Gestern waren wieder die Spatzen in meinem Garten an der Überzahl an den Futterplätzen...
Heute habe ich die Wildtierkamera am Schlafzimmer Fensterbrett stehen, mal schauen was da so zu sehen ist...
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Haubenmeise
Ich werde es einfach probieren.
Der jetzige ist nach Osten ausgerichtet. Der 2. wäre dann nach Westen ausgerichtet. Beide hängen sehr geschützt unter dem Dach (über der Terrasse ist der Balkon). Also beide bekommen nie Regen oder pralle Sonne ab, ich denke, das sind gute Voraussetzungen.
Heute liegt noch Schnee von gestern und der Bussard labt sich schon eine ganze Weile am Fleisch
!
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tree12
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Gast8982
In den letzten Jahren nimmt hier die Meisenpopulation gewaltig zu, gerade Blaumeisen sind immer häufigeer zu sichten. Und die sind wirklich "rotzfrech", behausen regelmäßig die Starenkobel, egal wie hoch die hängen

Wie die das dann unter sich ausmachen? Keine Ahnung. Auf jeden Fall gibt es auch bei den Staren genügend Nachwuchs.
Heute war das Buntspechtpärchen mal gemeinsam an den Futterstellen.
Das Weibchen an den Meisenknödeln und das Männchen am Futterhaus.
Hab mich dann dann für das farbenprächtigere Männchen entschieden:
LG urmel50
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tree12
Das klingt alles sehr vielversprechend bei Dir und es wird sicherlich schnell ein zweites Meisenpaar einziehen.
Wir haben einmal einen Nistkasten geschenkt bekommen, so ein ganz einfaches hölzernes Teil, das mein Mann noch verstärken mußte, damit es nicht auseinander fiel. Den Kasten haben wir als Überwinterungshilfe einfach außen ans Balkongeländer gehängt (dieser Balkon wird nie benutzt), mit der Öffnung nach Westen. Obwohl das die Wetterseite ist, haben sich da im Frühjahr ganz schnell Blaumeisen zum Brüten eingefunden. Der Kasten hat zwei Vorteile, die sie wohl zu schätzen wußten, er hängt hoch und sicher und hat eine völlig freie Einflugschneise.
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Gast1349
bei meinen Blaumeisen ist es lustigerweise andersrum. Der Kasten hing etliche Jahre in der Kiefer, ganz versteckt, und wurde immer bebrütet. Dann hing er etwas tiefer, direkt am Stamm, und ist zum ersten mal leer geblieben.
In der Nähe hängt auch ein Kasten mit senkrecht ovalem Loch, da hör ich immer etwas, wenn ich dort vorbeigehe, jetzt, um diese Zeit. Bin schon neugierig, wer den als Winterquartier nützt.
Und der Kleiber, der auch dort in der Nähe seinen Kasten hat, der reißt die Schuppen von der Kiefernrinde und fertigt sein komplettes Nest aus diesen Schuppen. Es kommen auch mind. zwei immer zur Futterstelle. Wär schön, wenn sie auch einen der Kästen besiedeln würden.
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tree12
Hier ist es so, daß die Kohlmeisen nicht soviel Wert auf eine freie Einflugschneise legen, sie nehmen Kästen an, wo durchaus Zweige im Weg hängen. Die Blaumeisen scheinen etwas wählerischer, sie sind auch immer ganz fix im Besiedeln von Kästen und sind den Kohlmeisen eine Nasenlänge voraus.
Kleiber benötigen viel, viel Platz im Nistkasten. Die Firma Schwegler hat spezielle Kleiberkästen im Sortiment. Bei uns gucken sich die Kleiberpaare immer sehr interessiert die beiden Starenkästen (auch von Schwegler) an, sogar schon, wenn die Mittelspechte sie noch zum Überwintern benutzen. Leider scheinen Kohl- und Blaumeisen immer viel schneller im Besiedeln der Starenkästen zum Brüten, die Kleiber sind bislang nicht zum Zuge gekommen.
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Haubenmeise
Im Herbst haben wir die Nistkästen gereinigt und ich war erstaunt : Die teuren aus Holzbeton von Schwegler und Vivara waren nicht benutzt worden. Nur die "billigen" aus Holz. Wir haben mal welche umgehängt und werden sehen was nächstes Jahr passiert.
Da ich ja jetzt regelmäßig einen Baumläufer in der Tanne sehe, soll der auch einen Kasten bekommen. Allerdings hängt da schon einer mit ovalen Einflugloch, der soll auch bleiben.
Ob man den Baumläufer-Kasten zusätzlich aufhängen kann ?Geändert von Haubenmeise (30.12.2017 um 16:38 Uhr)
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MamaJanchen
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Michi1
Haubenmeise, so ist es bei mir schon ein paar Jahre. Ich hab auch gedacht das ich den Vögeln eine schöne Behausung spendiere, die Kästen von Schwögler sind ja nicht gerade billig, aber nicht einer wurde bisher angenommen. Nicht einmal solche die an den Stellen aufgehängt wurde wo schon die alten gehangen haben. Sogar als der Starenkasten durch einen von Schwögler ersetzt wurde bleibt er leer. Sonst war sogar im Winter ein Specht drin. Da ich jetzt ja wieder fitter bin, vielleicht habe ich meine Krankheit überstanden, werde ich nächstes Jahr wieder welche aus Holz bauen.
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Haubenmeise
Vielleicht sind die Holzkästen auch einfach natürlicher. Wo in der Natur gibt es schon Höhlen aus Holzbeton ?
https://www.vivara.de/vivara-bayrisc...istkasten.html
Dieser hier scheint ein Zwischending zu sein und wurde bei mir sofort angenommen und erfolgreich drin gebrütet.
Gefällt mit auch optisch sehr gut.
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Gast1349
Da muß ich mich doch mal schlau machen und meinen Haus und Hoftischler aktivieren
Ich hatte mal einen Eulenkasten, weil es hier Waldkäuze gab, die genistet haben. Die haben den Kasten leider verschmäht, dafür sind Kleiber eingezogen und zum Schluß dann Hornissen. Der Kasten war aus Holz und teuflisch schwer für eine Omi auf der Leiter. Daher kann ich wohl in diesem Fall nicht auf den bekannten Hersteller zurückgreifen 
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Wie wärs, wenn Du ihm erstmal eine "Tasche" aus Fichtenzweigen anbietest?
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agapanthus
wir haben einige Schweglerkästen und auch Holzkästen. Sie werden alle bewohnt. In diesem Jahr hatten wir in einem Kasten sogar ein Feldwespennest! Da haben wir uns sehr gefreut weil die angeblich selten sind. Ansonsten wohnen da Kohl-, Blau- Tannenmeisen, Kleiber, Specht, Spatzen, Rotschwänzchen und Stare.
agapanthus
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tree12
Wenn Du einen geeigneten Baum dafür hast, kannst Du es ja versuchen. Ich sehe im Winter regelmäßig die Baumläufer bei uns im Garten, sogar manchmal am Boden. Sie suchen alle Bäume nach Insekten ab und laben sich auch an Fettkrümeln. Letzten Winter war sogar ein Trupp bestehend aus fünf Tieren bei mir.
Wir haben dann einen Baumläuferkasten gekauft und im Kirschbaum aufgehängt, dessen Rinde auch einigermaßen rauh ist, aber ein Nadelbaum wie bei Dir ist natürlich viel günstiger. Sie brüten wohl auch manchmal an Stellen, an denen man sie nie vermuten würde. Das kann in 4 m Höhe sein, aber auch in 15 m Höhe.
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*Sony*
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tree12
Vielleicht war auch ein Sperberweibchen bei Dir zu Besuch wie bei Schneddel, Sony? Für die sind solche taubengroßen Vögel kein Problem.
Bei uns hat neulich ein Sperbermännchen einen Star geschlagen. Minutenlang hatte er den Star am Boden im Griff. Immer wieder zuckte ein Starenflügel hoch, der Schnabel war weit geöffnet. Das finde ich immer so schwer zu ertragen: daß dieser Todeskampf solange dauert. Eine zarte Meise ist in zwei Minuten tot, wenn der Sperber sie am Boden hat. Aber bei einem Vogel in der Größe eines Stares muß der Sperber immer wieder neu greifen, um ihn niederzudrücken und das Opfer schreit und schreit in Todesqualen. Das kann bis zu 10 Minuten dauern...
Trotzdem mußte ich den Sperber bewundern, denn er hatte zielsicher sich einen Kandidaten rausgesucht, als ca. 30 Stare verschreckt von den Futterstellen hochflogen. Während des Todeskampfes befand sich auch ein Buntspecht am Pfahl des Futterhauses, abgewandt vom Sperber. Der Buntspecht verhielt sich ganz starr und wagte keine Bewegung, solange der Sperber in nur 2 m Entfernung mit dem Star zugange war.
Als der Sperber dann mit der toten Beute endlich wegflog (er hatte schon begonnen, den Star zu rupfen, während dieser noch am Leben war), löste sich auch der Specht aus seiner Erstarrung und flog davon. Eine Viertelstunde war der ganze Garten absolut ruhig und leer und still.
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*Sony*
Da kannst recht haben tree, Sperber treiben sich bei uns auch oft herum, mein Mann hat schon etliche auf den Bäumen der Nachbarn gesehen.
Ich finde sowas auch grausam, ich hoffe, es ist nicht eine von meinen Türken Tauben gewesen....
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E ist eine Stapelia! Wahrscheinlich eine St. gigantea, aber das könnte man erst nach dem Blühen genauer sagen. MfG. Wolfgang