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Trüffel
Welche Beete hast Du denn beprobt?
Ich habe jetzt nicht mehr auf dem Schirm, was Du alles auf die Fläche in den letzten Jahren aufgebracht hattest. Höchstvermutlich war es mehr, als Du dem Boden durch Ernte entzogen hattest.
Viele Grüße
Petra
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Gast13015
Ich hab nur die Erde aus dem GWH eingeschickt. Hab den Boden letztes Jahr umgegraben, mit Kokoserde vermischt, pferdemist drunter und ansonsten nur noch Sand, etwas Hornspäne und Steinmehl drauf.
Seit ein paar Wochen hab ich eine dicke Schicht aus Heckenhächsel drauf. Kann mir aber nicht vorstellen, dass die nach so kurzer Zeit schon so viel Nährstoffe liefert
Zumindest weiß ich, dass ich in den nächsten Jahren nichts machen muss
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Gast19113
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Gast13015
So viel Pferdemist war das eigentlich gar nicht. Ich glaube, so etwa eine Mörtelwanne auf 9qm
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Gast19113
Kommt auf die Grösse der Mörtelwanne an ... und dann noch Hornspäne für extra Stickstoff und Gesteinsmehl für extra Mineralstoffe - egal: zuviel ist zuviel
Und das vertragen maximal Starkzehrer wie Gurken oder Kürbisse wirklich gut
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Gast13015
Na passt doch. Dann kommen da nächstes Jahr Gurken, Melonen und Tomaten drauf. Dieses Jahr ging es der Gurke da jedenfalls richtig gut.
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Gast19113
Bei dem Kaliumgehalt werden die Tomaten wahrscheinlich zuviel Wasser einlagern - also nicht wundern, wenn sie wie die vielgeschmähten Wasserbomben aus Holland nach nichts schmecken.
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Gast13564
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Gast13015
Die Tomaten in diesem Jahr waren lecker
Achso, es war ein 90 Liter Kübel, aber nicht ganz voll mit Pferdemist. Schätze mal, es waren so 60, höchstens 70 Liter. Hatte eigentlich eher das Gefühl, es war zu wenig. Bin mir nicht mal mehr sicher, ob wirklich alles davon in dem Beet gelandet ist. Kann sein, dass ein Teil davon auch noch in mein Hochbeet ging
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Gast13015
Die zweite Probe vom Raiffeisen Labor ist "in Kürze" fertig. Hab schon vorab die Info, dass auch hier Phosphor, Kalium und Magnesium stark überdüngt ist.
Mal schauen, was ich daraus jetzt mache
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Schneddel62
Was ich Dir schon sagte, bei Deiner Dünger Aufstellung, viel zu viel! Auch eine Tomate oder Gurke brauch nichts weiter als ein bisschen Kompost, dazu ein wenig verrotteten Mist und während der Vegetationsphase 2-3 mal Brennesseljauche und gut. Warum alles so kompliziert machen wenn es doch so einfach geht.
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cami
schneddel, du hast erstklassiges Gemüse!
Zumindest sieht es so aus und ich gehe davon aus, es schmeckt auch so!
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Gast13015
Was ich nicht verstehe: in anderen Ländern gelten anscheinend ganz andere Maßstäbe. Hab hier in einem Video eine Bodenanalyse mit Werten, die noch weit weit weit weit weit über meinen sind
Phosphor: 1600 mg/100g
Kalium: 320 mg/100g
Magnesium: 860 mg/100g
Eisen: 1400 mg/100g
Kalzium: 3300 mg/100g
Schwegel: 360 mg/100g
usw...
Aber alles durch organische Düngung mit Kompost, Wurmhumus usw und man scheint damit zufrieden zu sein. Wie passt das zusammen?
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cami
für welche Länder gilt das denn?
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Gast19113
M.E. sind das die Werte einer Kompostuntersuchung und nicht einer Bodenprobe (inkl. Grunderde).
Und dass in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Grenzwerte empfohlen werden, ist nunmal wirklich nichts Neues. Das fängt bei Schadstoffgrenzwerten an, geht über Blutwerte und hört bei Düngeempfehlungen sicher noch lange nicht auf.
Aber wenn Du es genau wissen willst, diskutiere doch besser mit dem Einsteller des Videos.
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Schneddel62
Ich gebe ja das meiste meiner Ernte an meine Familie hier in Serbien ab. Und meine Frau und Ihre Schwester stammen ja aus einer alten Bauernfamilie und wenn die mir sagen, mein Zeug schmeckt sehr gut dann denke ich, dass ich es Richtig mache. Jeder hat seine Methode und wenn einer unbedingt wissen muß wieviel von welchem Spurenelement in seinem Boden ist, ist das für mich vollkommen Ok. Ich finde es nur einen Trugschluss wenn man denkt, nur Weil man seinen Boden alles zugeführt hat aufgrund einer Bodenanalyse, dass dann auch alles gut wachsen muß.
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Gast13015
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Gast19113
Hättest Du nur Pferdemist, Hornspäne und Gesteinsmehl untersuchen lassen, hättest Du auch locker die hundertfachen Werte bekommen.
Da Deine Bodenproben - wenn Du nach den gängigen Richtlinien für eine Bodenprobe-Entnahme - aber auch Grunderde enthalten haben, kannst Du natürlich nicht auf dieselben Ergebnisse kommen. Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen.
Die hier schon geposteten empfohlenen Höchstwerte beziehen sich nunmal auf den gesammten Boden und nicht nur auf das "Düngemittel" obenauf.
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Gast13015
Ich hab schon Spatentief gebuddelt, so ist es nicht. Also 30cm bestimmt.
Das alles erklärt aber immer noch nicht, wieso bei uns so ein "Tanz" um die Düngung gemacht wird (nur 3 Liter Kompost pro Quadratmeter im Jahr) und da ganz offensichtlich auch Schwach- und Mittelzehrer in praktisch reinem Kompost wachsen.
Ich hab hier auch mal einen Versuch gemacht und einen kleinen 1m² Beetkasten mit reinem Kompost aufgefüllt und Salat gepflanzt. Wächst und schmeckt
Wie auch immer, wenn das Ergebnis da ist werde ich mal in dem Labor anrufen. Vielleicht können die mir was dazu sagen
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Gast19113
Und hat vermutlichen einen Nitratgehalt jenseits von gut und böse; im Handel wäre er vermutlich schon mit Aufschrei aus dem Verkehr gezogen worden.
Aber wenn's Dir schmeckt, dann kipp in Deinen Boden was das Zeug hält.
Ich glaub, ich klink mich jetzt hier aus - das ist eine sinnlose Diskussion.
Antworten
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