-
Michi1
Aber wenn nicht der richtige Schimmel im Kompost ist hast du auch keine Würmer drinn. Die Ausscheidungenvon Würmer sind der beste Kompost.
-
*Sony*
Da bin ich ganz anderer Meinung wie du.
Meinen ganzen Sträucher Zweige in meine zwei Komposter zu verfrachten wäre einfach nicht möglich.
Aber mit meinem Häcksler schaffe ich mit dem gehäckselten Schnittgut Mulchmaterial für meine Sträucher und so führe ich unten dass wieder zu, was ich oben geschnitten habe.
Wieso sollte da ein Häcksler rausgeschmissenes Geld sein?
Bei dir vielleicht mag das stimmen, aber das trifft sicher nicht auf alle Gärtner zu.
-
Gast1349
Da kann ich sony nur zustimmen. Ich finde, mein Häxler ist eine der sinnvollsten Anschaffungen für den Garten. Ganze Äste und Zweige im Kompost bräuchten ja mehrere Jahre, bis die zu Erde geworden sind. Wer hat so viel Platz im Garten?
Ein Großteil meines Kompostgutes ist im nächsten Jahr bereit zur Verwendung und ich muß mit den Ästen nicht 20 km bis zur nächstmöglichen Sammelstelle fahren. Außerdem ist hächseln
eine meiner liebsten Arbeiten
Gg und ich prügeln uns beinahe
, wer denn nun hächseln darf - und dann machen wir es gemeinsam
-
Gast1349
... und was die Eierschalen angeht: hätte ich daheim eine kommerzielle Nudelerzeugung, dann würd ich sie in einen Eimer tun, zerstampfen und dann auf den Kompost. Aber so steht bei mir in der Küche ein Bioküberl, da kommt im Lauf des Tages alles rein, auch mal 5 Eierschalen vom Kuchenbacken. Natürlich ersetzt das nicht eine Kalkgabe alle paar Jahre mal, aber soll ich jetzt wegen der Eierschalen ein besonderes "Gschiß" machen? Brauchen halt ein bisserl länger am Kompost - die Teesackerl bleiben ja auch übrig und kommen dann beim Aussieben in die Mülltonne.
-
Dirk 1960
Da bin ich ganz und gar anderer Meinung. Bei mir z.B. sind große Fliederhecken im Garten. Die müssen regelmäßig verschnitten werden und dabei fallen schon mal zehn große Bündel Schnittgut an. Bis zu drei Meter lang sind manche Äste. Solche Mengen können nur noch gehäckselt werden. Ein Teil der Häcksel kommt denn auf den Kompost.
-
Chris Arndt
Auch zu diesem Thema gibt es wieder einige Fragen zu beantworten. Ich habe meine
Meinung. Jeder soll es so machen wie er will.
Es gibt Gartengeräte, die ich aus vielen Gründen meide. Dazu zählt Hächsler, Laubsauger,
Motorsense, Schnellkomposter und Vertikutierer.
Ich hatte bereits einen Hächsler. Den habe ich wieder abgeschafft. Der steht zu 99% der
Tage eines Jahres nur rum, braucht Abstellfläche, macht Lärm ist nicht ganz ungefährlich,
nervt die Gartennachbarn, braucht viel Strom und so weiter. Die Zweige zersetzen sich
auch so, ohne Zeitaufwand. Es dauert nur etwas länger.
Dicke Zweige werden gestapelt oder verbrannt. Dünne Zweige kommen auf den großen
Komposthaufen. Die Holzasche kommt auch dort hin. Ich schaffe keinen Grünschnitt weg.
Für meine vielen Kübel brauche ich Unmengen von Komposterde.
Ich habe ja geschrieben, wenn ich eine größere Menge an Eierschalen hätte, sieht das
anders aus. Da würde ich die Eierschalen zu Staub zermahlen und auf den Kompost geben.
Der Schimmelrasen wird z.B. von den Regenwürmern abgefressen. Die können die die
Pflanzenreste sonst gar nicht verarbeiten.
Ich finde ein Austauschen von Meinungen gut. Das fördert die Weiterentwicklung. Ich habe
nur Angst, dass es wieder zum Spießrutenlauf wird. Das möchte ich vermeiden.
LG Chris
-
shogun
Hast schon recht Chris - natürlich soll es verschiedene Methoden der Gartenbearbeitung geben, über die man sich ruhig austauschen soll ohne missionieren zu wollen. Es führen viele Wege zum Ziel.
Einen Häcksler haben wir z.B. auch nicht - allerdings schaffen wir einen Teil des Schnittguts in ein Hackschnitzelwerk in der Nähe und größere Mengen Grünzeug in Nachbars Biogasanlage.
Für unsere Gartengröße bleibt immer noch genügend Kompost für den überschaubaren Gemüseanbau übrig.
Laubsauger und -bläser gibt es bei uns auch nicht; aber eine Motorsense ist für uns wichtig, um in unserem Nutzwald eine Aufforstungsfläche von Brombeeren und anderen störenden Gewächsen zu befreien. Im Garten brauchen wir sie allerdings nicht.
Auch bei uns in der Nachbarschaft geht es verhältnismäßig ruhig zu in den Gärten - bis auf die unvermeidlichen Rasenmäher halt.
-
Michi1
Wenn man die Möglichkeit hat die Abgeschnittenen Äste günstig zu entsorgen ist eine Anschaffung von einem Häcksler fast schon so viel wie Luxus. Wie viele Säcke Rimull könnte man kaufen um den Preis den er kostet.
Ich schreibe das nicht weil ich provozieren will aber mit dem Häckselmaterial das ich von meinem Garten bekommen würde könnte ich den Autobahnhang mulchen so viel wär das. Ich hab Gsd die Möglichkeit es auf einen Öffentlichen Kompostplatz zu bringen der direkt vor unserer Anlage ist und jede Woche von der Stad geleert wird. Dort können wir auch unsere Weihnachtsbäume entsorgen.
-
Gast1349
Chris, natürlich respektieren wir Deine Meinung!
Aber wenn ich keinen Hächsler hätte, müsste ich das Schnittgut von 2000 m2 gut bewachsenem Garten mit meinem kleinen PKW 20 km zur nächsten Sammelstelle bringen. Bei mir wird auch verheizt, was mehr als Daumendicke hat. Auch der harte Staudenschnitt läuft durch den Hächsler und wird dann so klein und handlich und kann dann, sofern keine Samen dabei sind, gleich zum Mulchen verwendet werden.
-
*Sony*
Ja, Chris, dann hast du dich halt ein bischen undeutlich ausgedrückt, wenn du schreibst - ein Häcksler ist rausgeschmissenes Geld - mag stimmen für dich vielleicht - aber für andere ist er Hilfreich sonst würden sie sich keinen kaufen.
Daher gleich die vielen Gegenargumentationen was ich auch nicht schlimm finde.
Es gibt verschiedene Gärten und jeder wird sich die Geräte kaufen, die ihm bei der Gartenarbeit nützlich sind.
-
TineB.
Es gibt viele elektrischer Gartengeräte. Ich brauche nur sehr wenige (Rasenmäher, Heckenschere).
Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Ich vertrete die Meinung, dass vieles aus dem Gartenfachmarkt kein Mensch braucht. Aber es wollen eben viele gut leben, von sog.Erfindern, Entwicklern bis zum Handel.
Als meine Kinder noch jung waren habe ich denen immer eingebleut: alle wollen nur euer bestes, euer Geld.
Und so ist es immer noch.
Vieles braucht der Mensch nicht. Andererseits muss das Geld unter die Leute, der Rubel muss rollen. Die Wirtschaft muss angekurbelt werden. Wenn alle nur sparen, geht es der Wirtschaft schlecht. Und daran hängen Arbeitsplätze. Und das trifft uns wieder selbst.
Andererseits sind fast 10 % der Menschen in Geldschwierigkeiten, d.h. sie können ihre Verpflichtungen nicht mehr bedienen. Sie leben über ihre Verhältnisse. Mehr Schein als Sein. Ich glaube, dass das auch nicht glücklich macht.
Aber das hat jeder selbst in der Hand.Geändert von TineB. (03.01.2016 um 13:01 Uhr)
-
meise
Habe mir nun eure Argumente durchgelesen, aber es ist wie immer, man muss selbst entscheiden, was man braucht oder nicht. Tine ich denke der Vergleich hinkt ein wenig.....mehr Schein als Sein........das trifft vielleicht bei einem Auto oder sonstigen Anschaffungen zu,aber doch nicht bei Geräten ,die man braucht.
Ich überlege schon seit dem Sommer, welchen Häcksler. Der Garten ist groß, es gibt einige Hecken und viele Zweige vom Obstbaumschnitt. Mein Auto ist zum Abtransportieren viiiiel zu klein. Kompost brauch ich immer und der soll möglichst nicht 5 Jahre brauch, bis ich ihn auf die Beete geben kann.
Für mich - in meinen Augen- ist er einfach notwendig- und kein Luxus.Selbst wenn es Luxus wäre, möchte ich mich nicht dafür rechtfertigen müssen.
Jeder muss sich nach seiner Decke strecken und wer über die Verhältnisse leben will, tut mir auch nicht weh.
LG
Nun sind wir aber vom Kompostbeschleuniger weit abgekommen!Geändert von meise (03.01.2016 um 15:40 Uhr) Grund: Nachtrag
-
Chris Arndt
Es ist schon so, ich habe es auf meinen Anwendungsfall bezogen. In anderen Gegenden
herrschen andere Sitten und sind andere Hilfsmittel sinnvoll. Was mich, besonders
stört an der Gartentechnik ist der Lärm. Ich habe Tinnitus. Wer sich auskennt oder vielleicht
auch hat, kann mitfühlen, wie nervig da zusätzliche laute Lärmquellen sind.
Ein paar Worte noch zum Kompostbeschleuniger. Ich setze keinen ein. Das war nicht immer
so. Die Vorzüge vom Kompostbeschleuniger konnte ich nicht feststellen, bei meinen groben
Zeug, was auf den Komposthaufen kommt.
LG Chris
-
*Sony*
Chris, der Lärm bei manchen Geräten ist schon enorm, da wäre einer davon der Laubbläser zu nennen...
Aber es gibt Hörschutz, wenn einem der Lärm zu heftig wird, da sehe ich kein Problem, deswegen keine Geräte zu kaufen, die einen die Gartenarbeit erleichtern...
Meise hast recht wieder einmal weit weg vom Thema.Aber manchmal kann man das Geschriebene nicht so stehen lassen, wenn es nicht auf alle zutrifft.
Aber, was ich so alles schon über den Kompostbeschleuniger gelesen habe, die Meinungen der meisten sind - man braucht keinen.
-
Chris Arndt
Sony, ich hatte geschrieben, was mich besonders stört ... , dass soll nicht heißen,
dass ich die anderen Bedenken in Kauf nehmen würde. Für mich wäre ein Häcksler
keine Erleichterung der Gartenarbeit sondern eine zusätzliche Arbeit.
Du hast schon recht, ich könnte einen Gehörschutz nehmen. Es gibt auch leise
Gartengeräte. Ich habe keine ungewöhnliche Meinung zu einigen Gartengeräten.
Zu den Laubsaugern z.B. habe ich schon mehrere ablehnende Artikel in der Zeitung
gelesen und auch ausgeschnitten.
LG Chris
-
Stone82
Ich hätte da ne blöde frage. Ich hoffe es löst nicht zu viel entsetzten aus.
Kann man Pflanzenöl aus der Fritteuse in den Kompost schütten?
-
shogun
Ich hab mir darüber zwar bisher wenig Gedanken gemacht, wäre bisher allerdings auch nicht auf die Idee gekommen, solches Öl zu kompostieren. Ich befürchte dabei auf jeden Fall, dass dadurch unsere Kompostarbeiter (Würmer & co) erheblich geschädigt würden.
-
Deichfrau
Frittierfett / Öl gehört in den Restmüll, also wenn es sich um haushaltsübliche Mengen handelt. Die meisten Recyclinghöfe nehmen das auch kostenlos an.
Das gehört nicht einmal in die Biotonne.
http://www.bund-heidelberg.de/umwelttipps/muell/
-
Dirk 1960
-
Margit H.
Ich denke ich muss bei meinem Kompost dann ein bisserl nachhelfen weil sich im Winter doch einiges angesammelt hat - jetzt ist es noch gefroren (wollte gestern ein bisserl umschichten) und schon deshalb sind die Sachen die den Winter über drauf gekommen sind mehr konserviert als verrottet....
Früher (ehemalige Wohngegend) war Kompost nie ein Thema - erstens waren die Nützlinge aktiv weil der Boden so gut wie nie oder max. für ein paar Tage gefroren war (und nicht über Monate so wie jetzt) und zudem hatte meine Schwiegermutter Hühner die schon viel vertilgt haben und so ist der Komposthaufen kaum "gewachsen"....
Was kann/soll ich tun?
Ähnliche Themen zu Kompostbeschleuniger wann am besten drüber geben?
-
Von oli1a im Forum Gartenblumen, Stauden, Farne & GräserAntworten: 6Letzter Beitrag: 23.11.2015, 20:46
-
Von Ursina im Forum Gartenblumen, Stauden, Farne & GräserAntworten: 3Letzter Beitrag: 11.09.2015, 10:25
-
Von RvH im Forum Allgemeine Gartenfragen und GartentippsAntworten: 3Letzter Beitrag: 20.04.2015, 13:36
-
Von Pilzkopf im Forum Gemüsegarten allgemeinAntworten: 37Letzter Beitrag: 02.11.2012, 18:57
-
[Allgemeines] obststräucher versetzen - wann am besten?Von Buffy im Forum BeerenAntworten: 7Letzter Beitrag: 18.02.2011, 22:16
-
Habe heute einen Beitrag gelesen, wie man...im Forum Tierisches im GartenAntworten: 24Letzter Beitrag: 13.08.2015, 21:03
-
Antworten: 3Letzter Beitrag: 13.08.2015, 15:52
-
Heute Morgen trauten wir unseren Augen nicht - da...im Forum Tierisches im GartenAntworten: 13Letzter Beitrag: 13.08.2015, 07:56
-
Antworten: 60Letzter Beitrag: 09.12.2015, 10:24
-
Antworten: 2Letzter Beitrag: 15.08.2015, 23:17
-
hallo, ich habe so einen alten Thermokomposter...von eveAntworten: 22Letzter Beitrag: 11.08.2015, 18:26
-
Antworten: 2Letzter Beitrag: 05.07.2015, 11:22
-
Antworten: 124Letzter Beitrag: 17.01.2013, 11:09







Doch, das kann schon sein! liebe Grüße morus nigra