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Gast19118
Genau,
die Impfung eines neuen Haufens mit Kompost aus einem anderen Haufen ist die beste Gewähr für einen erfolgreichen Start.
Kompoststarter, -beschleuniger helfen am besten denjenigen, die das Zeug verkaufen.
Jawohl,
man kann regelrecht dabei zuschauen, wie der Haufen in sich zusammenfällt.
Und wenn dann der "fertige" Kompost so richtig nach frischer Walderde riecht, weiß man, dass man alles richtig gemacht hat.
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*Sony*
Lucius, auf meinen Kompost sieht es aus wie auf deinen, nur bis ich bei der Kamera auf den Knopf drücke, haben sich schon alle Regenwürmer wieder verkrochen.
Habe also nur das Getier drinnen, welches auch in einen Kompost gehört.
Danke schon mal für eure Meinungen und wie ich hier lesen konnte, mache ich nicht viel falsch, außer dass manchmal Wasser fehlt, weil zu trocken.
Werde das im Auge behalten und lass das mit dem Beschleuniger sein.
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Stone82
Aus meiner einjährigen Erfahrung her raus weiß ich, das es wohl bei mir noch nicht so ganz funktioniert hat. Habe vom Vorbesitzer einen Thermokomposter mit bekommen. Am Anfang habe ich halt nur Rasen rein weil ich eher mit der Renovierung des Hauses beschäftigt war. Da ist auch alles immer schön zusammengefallen. Seit wir drinnen wohnen habe ich Rasen Gemüse, Kaffeesatz, Eier und Hasenmist rein. Der Komposter ist jetzt voll. Wenn ich jedoch unten die Klappe öffne sehe ich noch keinen Humus. Ich habe mir bislang keine Gedanken darüber gemacht. Ich bin mit den Gedanken jetzt soweit das ich mir noch einen zweiten Thermokomposter hole und dann den jetzt vorhandenen leermache und in den anderen schütte. Könnte das funktionieren? An den Tierchen scheitert es nicht. Die sind vorhanden.
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Dirk 1960
Hallo Stone82, wenn Du zuerst über eine Zeit nur Rasen hineingeworfen hast, dürfte der inzwischen zu einer Art festem Kuchen geworden sein. Kompost funktioniert nur dann richtig gut, wenn er gut durchmischt ist. Ich habe selbst nie eine von diesen Plastekisten benutzt, sondern immer Komposthaufen angelegt. Im Sommer über immer auf den Haufen drauf, aber nicht nur Gras sondern auch andere Pflanzenabfällte und gehäckseltes vom Heckenschnitt. Im Herbst kommt dann noch mal jede Menge Laub dazu. Einmal im November, dann im März, April, Mai umschippen und es gibt hervorragenden Kompost. Bei so einem Komposthaufen muss ich im Sommer aupassen, dass er nicht trocken wird. Also in der trockenen Zeit wässern.
Ich habe bisher jeden Oktober besten Kompost gehabt. Einen Teil habe ich bisher immer gesiebt und die Reste aus dem Sieb als Starter auf den neuen Kompost gegeben.
Ich würde an Deiner Stelle Deinen Thermokomposter ausleeren und ordentlich durchmischen, dabei - wenn vorhanden - große Stücken zerkleinern. Ein Teil ist vielleicht schon verrottet, den kannst Du verwenden, der Rest kann auf jeden Fall in den Thermokomposter. In Zukunft wirst Du sicherlich zwei oder drei von diesen Dingern benötigen. Ich würde an Deiner Stelle schon beim Einfüllen auf eine Mischung von Gras, Pflanzenabfällen und was Du sonst noch so reinwirfst, achten. Mit Fleisch- und Wurstresten wäre ich sehr vorsichtig. Die können Ratten anlocken.
Du solltest mit Wässern aber vorsichtig sein, wird Kompost in Thermokompostern zu nass, kann er anfangen zu stinken.
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Stone82
Lebensmittel wie Fleisch, Nudeln, oder gekochtes werden bei mir nicht auf den Komposter kommen. Was die Mäuse angeht so habe ich 5 Katzen.

Okay dann werde ich den Komposter im Frühjahr ausleeren und durchmischen. Um weiter Kompost zu nutzen werde ich dann noch einen Zweiten kaufen. Dann hoffe ich auf einen ersten erfolgreichen Humus.
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Chris Arndt
Stone82, was sollen Eier, ich nehme an Eierschalen, auf dem Kompost. Eierschalen zersetzen sich nicht, die sehen beim Durchsieben wie frisch rein getan aus.
LG Chris
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*Sony*
Chris, ich gebe meine Eierschalen auch auf den Kompost, ich zerdrücke und zerreibe die in der Hand und gebe sie mit dem Gemüseabfall in den Komposter.
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shogun
Ich gebe auch immer schon Eierschalen in den Kompost - da gab´s noch nie großartige Rückstände. Aber vielleicht liegt´s daran, dass mein Kompost etwas länger liegt.
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meise
Mit Thermokomposter habe ich keine Erfahrung, nur mit Komposthaufen. Ja ,wie schon beschrieben die Wärme ist sehr wichtig, denn da fühlen sich Ratten auch nicht mehr wohl.
Wenn ihr Rasenschnitt habt unbedingt mit Ästchen oder Erde mischen. Zwischendurch eine Lage Erde(von den Maulwurfhäufen) verhindert das "Faulen" und dass es zu sehr verklumpt.
Eierschalen sollte wirklich nur ganz klein zerdrückt dazu kommen.
Regenwürmer, Kompostwürmer auch die Larven vom Rosenkäfer leisten dann ihre Arbeit.
Steinmehl und Hornspäne sollten in einem guten Kompost auch nicht fehlen. Verrottet auch schneller.
Schnellkomposter verwende ich nicht, falls mal nötig, etwas zu beschleunigen, gebe ich meine Hefemischung dazu.
Haben im Herbst 15 Schubkarren Kompost auf den Beeten verteilt, ich hoffe die Tomaten und anderes Gemüse wird es uns danken.
LG
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Dirk 1960
Hallo Chris, fein zerdrücke Eierschalen gehören auf den Kompost. Es ist meist auch kein Problem, wenn nach einigen Monaten noch das Meiste davon da ist. Es ist Kalk und die meisten Böden werden doch gekalkt. Ein paar Bröcken Eierschalen die später mit dem Kompost auf einem Beet landen, bemerkt doch niemand mehr. Aber sie geben ihren Kalk an den Boden ab.
Hallo Meise, Hornspähne würde ich nicht in den Kompost geben. Der Stickstoff der im Kompost von Natur aus drin ist, reicht erstmal aus. Hornspäne besser direkt dort benutzen, wo wirklich der viele Stickstoff von Nutzen ist.
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meise
Ich dachte immer Kalk und Hornspäne fördern die gleichmäßige Zersetzung. Außer bei Moorbeetpflanzen kommt kein Kalk dazu.
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Dirk 1960
Hallo Meise, ich kenne Hornspähne nur als natürlichen Stickstoff-Langzeitdünger.
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meise
Schau mal und deswegen habe ich Hornspäne zwischendurch dabei, da bei mir der "holzige" Anteil wesentlich höher als der Grünschnitt ist.
kraut
Aus Kraut und Rüben-Heft
............
Edit Nachtschattengewächs:
Hier stand ein urheberrechtlich geschützter Text.
Man findet ihn auch hier auf Seite 5 der PDF oben.
............
LGGeändert von Nachtschattengewächs (02.01.2016 um 14:20 Uhr) Grund: Urheberrechtlich geschützten Text entfernt
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Stone82
Also ist Fäulnis jetzt schlimm?
Okay da ich noch nicht alle Gartengeräte zusammen habe muss ich mich wohl nochmal in den Baumarkt bewegen.
Ich brauche jetzt wohl für den Kompost ein Gitter und eine Schubkarre.
Dann siebe ich jetzt den Kompost mal durch und misch den dann schön durch.
Sollte schon Humus vorhanden sein werde ich ihn auf meinen Gemüsebeet schon mal verteilen. Aber ich gehe mal davon aus das ich davon noch nicht wirklich Humus haben werde.
Tut den der Kompost auch jetzt im Winter arbeiten? Wenn nicht werde ich dann wohl einen weiteren Thermokomposter holen müssen.
Bislang habe ich das meiste vom Rasenschnitt und vom Heckenschnitt auf den Örtlichen Gartenabfallcontainer geschmissen. Weil halt die meiste Zeit der Komposter voll war.
Anteilig fällt zur Zeit bei mir halt am meisten Rasenschnitt zusammen. Das wird sich aber noch einpendeln das ich auch noch mehr anderes, wie Gemüsereste u.s.w. reinschmeiß. Aber meistens war der Kompost etwas zu voll.
Wie schaut es eigentlich mit Katzenstreu aus? Kann man da ab und zu auch mal davon was reinwerfen. Also nicht ständig aber so 1-2 mal im Jahr?
Gruß Wim
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*Sony*
Stone, wenn du in diesem Jahr zuviel Rasenschnitt hast, dann streue ihn unter die Hecken,Sträucher,Bäume, Beete ect., den würde ich nicht auch noch wegbringen, das ist gutes Mulchmaterial.
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Stone82
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*Sony*
Stone, für den Heckenschnitt da hätte ich auch eine Lösung dafür - wir haben uns einen Häcksler angeschafft und häckseln die kleineren Äste, die halt in den Häcksler passen.
Die gehäckselten Äste der Hecke mische ich mit Rasenschnitt, Laubblättern, verbrauchter Erde,und Pflanzenabfällen vom Garten und was sonst noch anfällt am Komposthaufen unter.
Du kannst auch Häckselgut unter die Sträucher wieder verteilen..
Aber der Großteil, der im Garten bei der Pflege anfällt, kann man kompostieren.
Dickere Äste gehen natürlich nicht.Geändert von *Sony* (01.01.2016 um 20:05 Uhr)
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Chris Arndt
Ich hatte das Thema etwas vernachlässigt. Es ist schon so die Eierschalen bestehen
aus Kalk. Kalk mache ich auch auf den Kompost. Man sollte aber den Aufwand zum
Nutzen einmal sehen. Wie viel Eierschalen muss man aufwendig zerkleinern, um einen
Sack Kalk zu bekommen, der vielleicht 8 € kostet. Hat man die Möglichkeit viele
Eierschalen zu bekommen und noch die Möglichkeit die Eierschalen schnell zu Staub
zu zerkleinern, sieht das anders aus.
LG Chris
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Michi1
Es geht ja nicht darum den kompletten Kalkbedarf mir Eierschalen zu decken aber es wäre viel zu schade die Eierschalen die im Haushalt anfallen wegzuwerfen. Darum auf den Kompost.
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Chris Arndt
Ich denke auf dem Kompost kommt den Schimmelpilzen die größte Bedeutung zu.
Die bereiten die Biomasse so auf, dass die Bodenlebewesen sie schnell weiter
verarbeiten können. Wenn die Bedingen auf den Kompost ungünstig sind für die
Schimmelpilze, geht der Prozess nur langsam vonstatten. Sinnvoll ist es, den Kompost
abzudecken.
LG Chris
---------- Automatische Beitragszusammenführung ---------- ---------- Beitrag hinzugefügt ----------
Ich hatte vergessen zu schreiben, ein Häcksler ist raus geschmissenes Geld. Die
Zweige schaffen einen lockeren Kompost Aufbau, wo auch etwas Luft hineinkommt,
die die Schimmelpilze brauchen.
LG Chris
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