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shogun
Vorbeugend mach ich schon gar nix - da streu ich höchstens Schneckenkorn, weil´s zu spät ist, wenn sie schon alles abgefressen haben. Vorbeugen kann man eher durch Stärkung der Pflanzen, indem die Nährstoffe und die Pflanzenumgebung einigermaßen stimmen.
Rosenengels Mittel wird übrigens auch bei Befall und nicht vorbeugend empfohlen
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Gast13564
Mit Magermilch machts Du überhaupt nichts, ausser unnötiger Arbeit.
Und eine Frischmilch/Wassermischung hilft vielleicht gegen Echten Mehltau und niemals gegen Braunfäule.
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Gast16548
Ich habe letztes Frühjahr eine Liebstöckel-Brennesseljauche gegen Frostspanner und Apfelwickler eingesetzt, dieses Jahr nur eine Brennesseljauche: 20 l Eimer gefüllt mit 1 kg frisch geschnittenem Kraut, etwas zerkleinert und Wasser drüber. Nach drei Tagen habe ich 2 Liter der Brühe in eine Gießkanne gegossen und mit 18 l Wasser aufgefüllt. Das Gemisch wird mit der Gießkanne (mit Tülle) großzügig über meine Bäumchen gegossen, jeweils eine solche Kanne pro Baum. Danach wird Wasser in den 20 l Gäreimer nachgefüllt. Ich habe das 3x im Abstand von ca drei Tagen mit meinen drei Bäumen gemacht. Der vierte Baum würde nich behandelt und würde ratzekahl von allen Blättern befreit, der fängt jetzt erst wieder mit dem Austrieb an. Die anderen drei würden zwar noch etwas weiter befressen, aber nur einzelne Löcher in die Blätter und haben sich gut erholt.
Ich habe keinen Unterschied zwischen Liebstöckel/ Brennessel und nur Brennessel bemerkt.
Die Methode ist leider nichts für "normal" große Bäume.
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Gast19495
Danke, dass Du die Frage gestellt hast. Ich wollte es auch schon tun.
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halbeWildnisHergestellt habe ich es genau so, wie es im Rezept steht, da ich sogar noch Spiritus in einem hinteren Winkel gefunden habe.
Kurze Zeit nachdem ich das Rezept hier gefunden habe, fing das Kartoffelkraut an, sich hin zu raffen, wegen der Kraut- und Braunfäule, obwohl wie jedes Jahr, mein Bruder irgend so'n chemisches Zeug's vorbeugend gespritzt hat.
Da ist auch nicht zufällig eine von verschont geblieben....und wie jedes Jahr, wanderte diese Fäule ins Gewächshaus und ich musste auffällige Blätter an den Tomaten fest stellen. Trotz Proteste meiner Mutter, von wegen Tomaten sollen nicht von oben nass werden, habe ich das Gebräu zurecht gemischt und alle Pflanzen Tropf nass eingesprüht und die Schadhaften braune Flecken groß zügig ab geschnitten, wo immer ich was entdeckte an Flecken. Damit bin ich von der Beschreibung ab gewichen, wo es heißt: ganze Blätter ab.
Übering's, die verbliebenen halben Blätter an den Pflanzen, blieben bis zu Letzt auch gesund, also normal grün.
Tja, dass ganze tatsächlich 6 Tage durch gezogen und dabei war das Gewächshaus eigentlich überfüllt, so dass eine Spritzrunde ci . 1 ½ Std. dauerte. Ich kann und will nicht sagen, dass die Pflanzen geheilt waren, es hat geholfen den Ausbruch der Krankheit nach hinten zu schieben, glaub ich...so rein unwissenschaftlich. Die Ernte dauerte schätzungsweise 6 Wochen länger (wozu sicher auch das super milde Wetter, für Norddeutschland bei getragen hat ).
Wahrscheinlich hätte ich die Prozedur nach einer gewissen Zeit wieder holen müssen, um auch die aller letzten Tomaten gesund rein zu kriegen, doch die Muse hatte ich nicht.
Wobei ich noch Tomaten Laie bin, die letzten Tomaten könnten auch diese Stengel Kragen Krankheit gehabt haben...wollte ich aber nicht untersuchen
Wenn ich mal ein wenig Gebräu über hatte, habe ich mir Blumen mit Blattläusen gesucht, die als bald weg waren, bei Blutläusen, war keine Wirkung fest zu stellen.
Das waren mein Erfahrungen und Beobachtungen, zum 1. Mal Hexengebräu.
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Rosenengel
Wenn du dir diesen von mir verlinkten Thread durchgelesen hättest anstatt hier alles mies reden zu wollen, dann wüsstest du das es keine Theorie ist, sondern das die von mir genannten Mittel geholfen haben und zwar nicht nur mir. Und ich werde bestimmt nicht so dumm sein und auch nur eine einzige meiner liebevoll aufgezogenen Tomatenpflanzen zu opfern nur damit du einen Beweis hast... wenn du mir (und den anderen) nicht glaubst musst du es schon selber ausprobieren.
Wildefee, mein Zitat ist aus einem Tomatenthread, da war klar KBF die Kraut- und Braunfäule ist. Tut mir leid das ich vergessen habe es hier zu erwähnen.
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trudi
Da ich dieses Rezept erst einmal gebrauchen musste,wurde oft verschont von der Kraut und Braunfäule,möchte ich doch noch meine Erfahrung damit schreiben.
Erstens finde ich eine Behandlung ist wirklich nur Angesagt bei beginnendem Befall.Zur Stärkung vorab gibt es bei mir ein Gemisch von Knoblauchtee(dieses Jahr zum erstenmal Bärlauchjauche 1 zu 20 verdünnt bei der Pflanzung) oder bei lang dauernder Regenprognose Magermilch,welche vorallem auf die Erde um die Pflanze und um die unteren Blätter gespritzt wird.Da ich mit Heu/Stroh mulche genügt meistens eine vorbeugende Spritzung.
Das Rezept habe ich vor 2 Jahren mit Erfolg angewendet.Allerdings ohne Brennsprit/Alkohol.Soviel mir von einem anderen Forum bekannt ist,wird der Alkohol nur bei gemischt wenn Schadinsekten behandelt werden müssen.Was ich noch wichtig finde das die verfärbten und zusammen gekräuselten Blätter dann entfernt werden müssen.Das sind die vom Pilz befallenen.Ganz wichtig ist das der Boden dabei nicht behandelt wird.Nur die ganzen Pflanzen.Es ist ein Hammerrezept welches nützt aber [B]bitte[/B]nur bei beginnender Erkrankung angewendet werden soll,da es nicht harmlos ist.Aber Hilft!Trudi
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Michi1
Da ich dies Kraut und Braunfäule die letzten 15 Jahre bei mir nicht mehr festgestellt habe will ich es gar nicht anwenden. Diese habe ich erst wegbekommen als ich die Tomatenstauden unter Dach und mit größerem Abstand angebaut habe. Darum probier ich es ja heuer aus mit ein paar Tomatenstauden außerhalb des Daches. Zum Schluß möchte ich noch dazu sagen, Kartoffeln werden bei mir direkt neben den Tomaten angebaut , auch da gab es entgegen der Lektüre die man überall zu lesen bekommt auch noch nie Probleme. Habe ich nur Glück ?
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Gast13564
Tomaten im unter Dach?
Ist das Dach so groß oder die Kartoffeln so wenig?
Wie machst Du das seit Jahren mit dem Fruchtwechsel, zieht das Dach um?Geändert von Gast13564 (24.05.2015 um 07:59 Uhr)
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Michi1
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Gast13564
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Michi1
Da aber zwar die Tomaten immer an der gleichen Stelle bleiben die Kartoffeln aber dan Platz wechseln kommen sie schon öfters viel näher ran. Ist nur heuer zufällig so.
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*Sony*
Ich habe jetzt mal zusammengefaßt -
Engelbert Zitat - Mit Magermilch machst du überhaupt nichts,ausser unnötiger Arbeit.Und eine Frischmilch/Wassermischung hilft vielleicht gegen Mehltau und niemals gegen Braunfäule.
Man kann zur Vorbeugung von Braunfäule mit Magermilch spritzen und zur Vorbeugung von Mehltau mit dem Gemisch Frischmilch/Wasser spritzen, nur um die Beiden Milchspritzungen auseinander zu halten.
Bei befallenen Pflanzen hilft beides nicht, oder?Geändert von *Sony* (24.05.2015 um 10:21 Uhr)
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shogun
Frischmilch/Wasser hilft bei Befall mit Mehltau - natürlich nicht, wenn schon alles weiß überzogen ist; man muss schon bei beginnendem Befall spritzen.
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halbeWildnis
Du scheinst ja nicht der einzigste zu sein der die Fäule wohl nicht hatte...dann tippe ich drauf, dass du vllt. schon die richtigen/resistenten Tomatenpflanzen hattest, denn laut den Karten des Deutschen Wetterdienst, gab es im vergangen Jahr kein Flecken mehr in D, wo die Pilze der Braunfäule nicht hin gekommen sind.
Doch wenn du das Zeug's nicht mal anwenden willst, warum denn dieses Pallaber? Ich halte es nach dem Sprichwort wer heilt, hat Recht (hier eben, wer hilft, hat Recht). Wie gesagt fand ich die Wirkung sehr positiv, die ich gemacht habe...und komme nicht mit Links um die Ecke, die du nicht lesen willst, hier aber ein bringst.....also ehrlich, lese mal deinen eigenen Text
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Wildefee
Naja, wenn bei uns die Grippe umgeht, wird auch nicht jeder krank. Meine Tomaten hatten sie auch nicht letztes Jahr, und ich habe weder explizit resistente Pflanzen noch ein Dach, was sie schützt. Ich gieße sie halt sparsam. Aber sollten sie Braunfäule bekommen, würde ich es mit dem Hexengebräu versuchen.
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trudi
Genau sehe ich es auch! Mit der Magermilchspritzung sollen die Zweifler vielleicht mal einen Test machen wie sie wirkt.Ich habe diese Erfahrung und weiss das diese wie ein leichter Schleier auf und um die Blätter liegt und so der Pilz nicht so schnell eindringen kann.Abgesehen ist es ein Naturprodukt und das Kalzium nimmt die Pflanze gerne auf.
Ansonsten soll es jeder so tun wie es ihm passt und der Spruch:Leben und Leben lassen,anwenden.Trudi
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Michi1
halbeWildnis, wo habe ich geschrieben das ich es nicht anwenden will. Ich habe schon vieles ausprobiert und kann nur sagen man muss nur fest daran glauben dann wirkt alles. Ich wollte eigendlich nur wissen ob jemand schon so eine positive Erfahrung damit sammeln konnte. Also mit Versuchen, mit und daneben ohne den "Wundermitteln" Da ich schon mein halbes Leben viel anbaue habe ich solche Versuche immer wieder gemacht.
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*Sony*
Ich weiß nicht,ob das hier jetzt reinpasst mit den Fotos meiner Mehltau befallenen Rose -
wenn nicht verschieben bitte.
Ich hab ja jetzt den Rat befolg mit der Frisch-Milchspritzung bei Mehltaubefallen Rosen-
Foto von heute Morgen - ich finde, da sieht schon einen Erfolg, oder?
Zumindest die Knospen gehen schon auf und die neuen Blätter sehen gesund aus..
Ich werde weiter so behandeln, habe meine anderen Rosen auch so gespritzt und mal schauen, wie das übers Jahr wird...
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Michi1
Sony, Danke. Genau solche Erfahrungen wünsche ich zu sehen. Aber bitte weiterverfolgen und fotografieren.
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