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shogun
Da es bei uns keine Biotonne gibt, müssen nicht kompostierbare Küchenabfälle zwangsläufig in den Hausmüll - wohin auch sonst?
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eve
Bei uns in der Stadt kann man sich aussuchen ob man eine Biotonne will oder nicht, wenn man keine extra haben will,kann man auch die Restmülltonne mit einem Fach für Biomüll abteilen. Oder man hat einen eigenen Komposter im Garten.
In die Biotonne darf: alle Speisereste incl. Fleischreste in kleineren Mengen aus einem Haushalt, Knochen nur kleinere, Brot auch verschimmelt und natürlich alle Grünabfälle. Aber kein Speiseöl.
Es gibt auch Biotonnen wo wirklich nur kompostierbares drinnen sein darf.
Also nur Gartenabfälle incl.Erde, ungekochte Gemüsereste, Kaffesud etc. , dieses wird zu Komposterde verarbeitet.
Die anderen Speisereste kommen in die Restmülltonne (Hausmüll)
Das kommt halt drauf an welche Abfallwirtschaftsmöglichkeiten es in Bezirken bzw.Gemeinden gibt.
Der Biomüll wo auch andere Speisereste drinnen sind kommt in eine Anlage wo z.B. Biogas erzeugt wird.
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cami
wir müssen eine Biotonne nehmen, egal ob wir fünf Komposter haben oder nicht. Bei uns ist das auch für die Biogasanlage.
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Michi1
Nach Ankündigung von der Stadt werden Biotonnen bei uns zentral aufgestellt und sind dadurch kostenlos. Wie das funktionieren soll ?
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louise odier
Hier gibt es auch keine Biotonne.
Unsere Papiertonne ist grün und meine Mutter wollte am Anfang dort immer den Biomüll entsorgen. Dort wo sie wohnt ist die Biotonne grün.
Ach .....und übrigens komme ich ursprünglich aus der Stadt, wo die Biotonne erfunden wurde.
nur mal so am Rande.
Geändert von louise odier (26.11.2016 um 09:44 Uhr)
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Gast1349
Michi, ich teile Deine Bedenken. Das kann nicht funktionieren. Es wird viele "Fehlwürfe" geben, die Tonnen werden ständig übervoll sein, weil unzerkleinertes Zeug in den Tonne entsorgt wird. Und im Sommer wird ein unerträglicher Geruch davon ausgehen, es wird eine sehr unappetitliche Angelegenheit.
Ein eigener Komposthaufen erzieht Dich zur Ordnung, denn jedes Fitzelchen, das dort nicht hingehört, kommt Dir spätestens nach einem Jahr wieder unter, wenn Du die Erde verwendest.
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louise odier
Bei uns wird die Biotonne auch 2018 eingeführt.
Jeder Haushalt bekommt eine und angeblich kostenlos. Mal schauen wie lang!
Biotonnen an zentralen Sammelstellen stell ich mir auch schwierig vor.
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Chris Arndt
ich muss für die Biotonne zwar bezahlen, nutze sie aber nicht. Die Bioabfälle kompostiere
ich selbst. Ich will doch damit nicht noch andere bereichern. Der Rest kommt in den Hausmüll.
LG Chris
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Gast1349
louise, hier bei uns in ländlicher Umgebung ist es eine KANN Regelung. Man kann, aber man muß nicht. Und die wenigsten Haushalte haben so eine Tonne, auch weil die Entsorgung, im Vergleich zum übrigen Müll, ordentlich teuer ist.
Auf das "angeblich kostenlos" wäre ich auch neugierig. Berichtest Du bitte, wenn es so weit ist? Ich denke, die werden die Kosten dafür "anderweitig" unterbringen, z.B. in dem sie diese Kosten der Entsorgung des Restmülls mit aufschlagen.Geändert von Gast1349 (26.11.2016 um 10:29 Uhr)
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louise odier
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Michi1
Lady, für Grüngut habe wir schon verteilt in der Stadt Sammelstellen. Befor einer etwas zerkleinert wird er es bestimmt zu den Grüngutsammelstellen bringen. Diese werden wöchentlich geleert. Sind aber meistens übervoll.
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eve
Die Biotonnen wo auch andere Speisereste rein dürfen sind wirklich unappetitlich u. unhygienisch. Ich finde das wäre im Hausmüll besser aufgehoben, da kann man die Reste besser einpacken damits nicht so durchstinkt, ausserdem wird der wöchentlich entleert.
Wir hatten 3Jahre so eine Biotonne im Haus, die hat schon bis vor das Haustor gestunken. Wurde nur alle 2 Wochen geleert und danach hat sich keiner im Haus bemüht die mal auszuwaschen. Obwohl ich sie nicht genutzt habe weil ich ja im Sommer nicht da bin, wollte ich sie mal reinigen weil der Geruch in der Hauseinfahrt entsetzlich war, wenn ich mal nachhause gekommen bin aber leider war der Gartenschlauch kaputt. Es hätte ja auch die Mögichkeit gegeben die Tonne vom Müllentsorger auswaschen zu lassen, das wären wieder Mehrkosten gewesen.
Bin sehr froh, daß der Hausbesitzer die wieder abbestellt hat, waren unnötige Kosten. Für Grünzeugs haben wir sowieso einen Komposter.
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Päonia Strauch
Bei uns werden die Biotonnen vom Entsorger gereinigt, wie oft, weiß ich leider nicht, weil ich keine benutze. Trotzdem liegt immer ein edler Duft in der Luft, wenn sie im Sommer geleert werden.
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Big.Splash
Hallo Aloha,
aufgrund der wenigen Zeit hab ich den Beitrag erst jetzt gesehen. Wenn du Tiere aller Art (außer die nützlichen) nicht im Kompost haben willst, tu in deinen Kompost nur pflanzliche Abfälle rein.
Ich hatte vor langer Zeit einen Komposthaufen mit ähnlichem Effekt. Dieser leerte sich auch wie Geisterhand. Da wohnte eine Wasserrattenfamilie drin. Wohnen die nicht eigentlich am Wasser? Mir ist es nur aufgefallen, dass Speisereste, welche ich immer mit auf den Haufen geworfen hatte im ganzen Garten rumlagen. Daher kann ich dir sagen, dass die Biester eine Menge verdrücken oder fortschleppen.
Ich habe im Internet einen kostenlosen Kompostratgeber gefunden, den du dir dort runterladen kannst. http://www.pflanzenkohle.info
Danach hab ich meine Kompostierung ausgerichtet und seit dem kaum noch tierischen Besuch. Vielleicht als Anregung für dich.
Eine schöne ruhige und besinnliche Adventszeit wünscht
Big
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Michi1
Es geht aber einfacher und kostet nichts. Keine tierischen Produkte und keine gekochten oder gegarten Produkte auf den Kompost das ist alles was man sich merken sollte.
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Gast18000
Immer wieder mache ich mir Gedanken darüber, was vom Kompost am Ende übrigbleibt. Die Rettichstrünke und Ananasschalen sind doch praktisch "aus dem Nichts" gewachsen und haben der Erde außer den Nährstoffen nichts entzogen. Sie zerfallen also wieder zu Nährstoffen mit minimalem Volumen, oder sehe ich das falsch? Ich meine: Nachdem die Erde nicht weniger wird, wenn Pflanzen drauf wachsen, kann sie doch auf lange Sicht auch nicht mehr werden, wenn man Komposterde einbringt?
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Schneddel62
Wenn man die ganze Vegetationsperiode betrachtet hast Du da schon recht. Beim kompostieren geht es ja auch nicht darum, das Volumen zu vergrößern, sondern darum die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten!
LG Schneddel
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Gast18000
Na, ich weiß nicht ... als wir unseren ersten Garten angelegt haben, sagte der Gärtner, dass wir den Gemüsegarten nicht zu hoch anfüllen sollen, da man ja ständig Substanzen zuführen würde und dadurch mit der Zeit der ganze Garten eh höher werden würde.
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Chris Arndt
Sobald dem Beet mehr zugeführt wird als man entnimmt, führt es zwangsläufig zu einer Beet Erhöhung.
Das kann auf unterschiedliche Art erfolgen. Manche machen Kuhmist auf das Beet, andere fertigen Kompost.
Die Bestandteile vom Kompost kommen oft von außerhalb. Die Beete werden höher und sind irgendwann
mal ab zu tragen. Die Erde nehme ich zum Beispiel, um die Unebenheiten auf der Wiese auszugleichen.
LG Chris
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Cephalotus
Alle Pflanzen nehmen Kohlenstoff über CO2 aus der Luft aus und wandeln diesen in Zucker und später in Stärke, Zelluose oder Lignin um.
Leguminosen können weiterhin auch Stickstoff aus der Luft aufnehmen und als Pflanzenmasse einbinden.
Durch Verrottung bilden sich aus diesen Materialien Humus bzw Ton-Humus Komplexe und diese nehmen sehr wohl Volumen ein, das ursprünglich mal aus Masse der Luft stammte. Aus diesem Grund kann man sehr langfristig auch Kohlenstoff aus der Atmosphäre entnehmen und dauerhaft als Humus im Boden binden. Ein gutes Beispiel dafür sind Torfböden.
Der Hauptzweck von Kompost ist neben den Nährstoffen und den Bodenlebewesen vor allem der Aufbau vom mächtigeren Humusschichten.
Dass ein Kompost über 8 Jahre immer weider neu zusammen erscheint mir nicht plausibel. Das Volumen reduziert sich zwar tatsächlich um 60-80%, je nach Ausgangsmaterial, aber dann nicht mehr nennneswert weiter.
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