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Barney
Auch wenn es von den Verkäufern der sog. Thermokomposter versprochen wird, dürfte es mit den Samen- und auch einigen Wurzelunkräutern schwierig bis unmöglich sein im kleinen Th.-Komposter. Schließlich müssen für deren Zerstörung heiße Temperaturen über eine längere Zeit entstehen.
Wie überall kommt es aber auch hier auf die Kräuter an, die du hast.
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Gast18000
Ich habe hauptsächlich Franzosenkraut, Ehrenpreis und Disteln. Die Disteln habe ich früher immer als Haufen auf dem Humus gesammelt und wenn sie aufgehen wollten, mit Kalkstickstoff behandelt und noch etwas liegen gelassen. Das gab guten Humus, zur Sicherheit in Pflanzlöcher von Sträuchern eingefüllt, damit an die Samen kein Licht mehr kam, ging gut.
Jetzt kann ich es nicht mehr in der Pampa auftürmen und dachte, dass dieses Verfahren vielleicht angepasst werden kann für den Thermokomposter. Dass man mit Wurzelunkräutern nicht weit kommt, weiß ich schon.Geändert von Gast18000 (07.03.2015 um 13:25 Uhr)
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shogun
Bei diesen Unkräutern ist das A und O, sie vor der Samenbildung zu entfernen - dann kann man sie auch ganz normal kompostieren. Wenn man den Zeitpunkt versäumt ist eh schon alles egal, weil die Samen schon wieder im Boden sind.
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niemands_garten
Ja, ich weiß. Und meinte da jetzt auch erstmal nur dieses "Schnellkomposter" genanntes Billig-Zeugs vom Discounter. Das machen die aus Fischabfällen oder so. Und da dann eben irgendwas drüber, reicht schon.
Man hat zuweilen aber durchaus auch das eine oder andere Mal schon faulende Abfälle, und die stinken erstmal. So wie der eine oder andere ja in Zeiten, als das alles noch nicht so genau genommen wurde, schon mal direkt seinen Toilettenkübel über'n Kompost entsorgt hatte.
Unser Garten ist direkt an der Straße und die Hundehalter wissen scheints, daß ich da nichts anbrennen, äh, anbacken lass', was ihre lieben Kleinen (oder Großen) mir da so immer zugedacht hatten. Sowas, plus dem, was Füchse und Katzen zwischen den Beeten hinterlassen, kommt natürlich dann auch mit auf den Kompost - ... und stinkt halt, wenn man's nicht tief genug eigräbt dort.
War weiter oben noch aufgeführt: samentragende Unkräuter. Da hab ich den Plan, soetwas hinkünftig mal versuchen, in einer Wassertonne erst paar Tage faulen zu lassen und erst dann auf den Kompost zu geben.
Hatte sowas mal mit Efeu, den ich eigentlich hatte weiterverpflanzen wollen und ihn "für paar Stunden" vorher ins Wasser gestellt, dann aber leider für Tage vergessen. Das stank dann nach Monaten noch; natürlich "unterirdisch", also war schon abgedeckt, aber wenn man es wieder nach oben gewühlt hatte, da stank's halt noch nahezu unverändert.
Inzwischen ist das längst alles zu guter Erde geworden
Wie schon gesagt: Mit ein wenig Gespür für das, was da mit dem Zeugs passieren soll, ist Kompostieren wirklich kein Problem und geht fast alles, was organisch und eben zersetzbar ist.
Selbst an die Unkräuter kann man sich gewöhnen, die es üblicherweise überleben. Nachher kennt man am Beet schon die Pflänzchen an den jeweiligen Keimblättern und ist es eigentlich kein großes Ding mehr, die rechtzeitig niederzuhacken.
Selbst als mal unser gesamter Kompost - damals nur liederlicher Haufen und für Jahre nichts dran getan - mit dicksten Ackerwinde-Rhizomen arg durchsetzt war, hatten wir das einfach nur ausgesiebt, "schonend", damit's nicht ständig weiter zerbröselt, und hatten nie je davon was auf den Beeten.
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*Sony*
niemands_garten,
ja, das habe ich überlesen, du meintest das Schnellkomposter-Zeugs das stinkt, sorry....
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Hagestolz
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*Sony*
Hagestolz, ich habe so Schnellkomposter Pülverchen noch nie verwendet, daher weiß ich gar nicht wie das riecht/stinkt..

Wir setzen unseren Thermokomposter einmal um im Frühjahr, was nicht verottet ist,kommt unten wieder rein...
Aber das -impfen-mit einer Schaufel fertigen Kompost ist auch eine Möglichkeit.
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Hagestolz
Ich habe noch ein Paket Schnellkomposter vom Vorgänger im Gerätehäuschen , da rieche ich morgen mal dran und werde berichten .
Bei mir sind es drei Komposter , zwei geschlossene und ein
offener , Marke Eigenbau .
Nach einem halben Jahr kann man dann aus zwei Füllungen eine
machen und der Kreislauf beginnt von vorn .
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HannaBerlin
Also jetzt im "Winter" würde ich den Kompost gar nicht füttern, durch die fehlende Wärme tut sich da nix. Bei meinem Komposter ist die letzte Schicht aus dem Herbst auch noch unverdaut. Bei ausreichender Wärme würde eine Bewässerung mittels Gartenschlauch vielleicht auch hilfreich sein. Das mache ich jedenfalls ab und zu... Dann sackt alles wunderbar zusammen.
Fotos wären wirklich super,
Grüßle Hanna
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MrsNici
Ich bin erst seit letztem Jahr im.besitz von diversen kompostern. Aber ich glaube in den zwei thermokompostern ist keine wirkliche erde geworden. Ich habe mal unten die klappen aufgemacht und es sieht nicht dolle aus. Da wirken die zwei offenen und der Haufen (1,5jahre alt und einmal umgesetzt?) Deutlich besser. Ich verfolge den thread also mal weiter und hoffe auf weitere Erkenntnisse woran es liegen kann
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MrsNici
Die komposter bekommen bei uns alle recht viel sonne. Kann es sein das die thermoteile einfach zu trocken sind innen?
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cami
also, Kot von jeglichen Tieren hat meiner Meinung nach überhaupt nichts im Kompost zu suchen, wenn es nicht von Kompost-, oder Regenwürmern ist!
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Gast8763
wir haben Jahrelang den Inhalt nach dem reinigen des Käfigs der Meerschweinchen auf den Kompost gegeben,hat noch nie zu Problemen geführt(warum auch?) außer das nichtgefressene Körner aufgegangen sind
Pferdemist ist bester Dünger und wird von vielen hier direkt und auch im Kompost verwendet
und sogar bei der Herstellung der legendären "Terra Preta"in Südamerika wurde die Verwendung von Fäkalien nachgewiesen
klingt etwas gewöhnungsbedürftig,ist aber doch alles "natürlich"
Gruß Datura
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niemands_garten
Hatte heute gerade hineingeschaut: Um gute 60 cm zusammengefallen, gemessen am Füllstand, den es im Herbst zuletzt hatte. Als "nix" wird man's dann wohl nicht bezeichnen können.
Demnächst wird das dann alles mit dem dann immer klatschnassen, halbverrotteten Laub aus den Laubsäcken aufgefüllt, die mit der bei der Rotte entstehenden Abwärme den Winter über im Wasserzählerschacht dafür sorgen, daß es nicht gar zu eisig da unten wird. Auch da nachher wieder: Nie alles auf einmal, aber so 20 cm bei jedem Mal, kann er schon vertragen.
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Hagestolz
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stoeri
Hallo Freunde,
https://www.youtube.com/watch?v=O8flf42flfo
mein Kompost braucht länger aber seit ich den ungefähr so schichte wie es die Frau Wagner in dem Video erläutert und zeigt habe ich einen wunderbaren Kompost.
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cami
o.k., ich habe mich da missverständlich ausgedrückt. Ich meinte Tierkot von Hund, Fuchs Katze oder ähnlichem.... sorry, aber ich bin da etwas "geschädigt", was das anbelangt. Habt ihr schon mal Hunde,- oder Katzenkot mit Würmern im Kompost gehabt oder direkt im Gemüsegarten? Ich finde das sowas von eklig! Mir haben die Nachbarn auch ihren Katzenkot in meinem Komposter geschmissen, reicht ja nicht, dass ich täglich die Haufen im Garten und im Gemüse habe.
Ich gehe mal davon aus, dass Pferdeäpfel keine Würmer haben?
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Auftragskillerschlumpf
Ja, bei Kot von fleischfressenden Tieren sollte man aufpassen. Den würde ich wirklich nur kompostieren, wenn ich Heisskompostierung gewährleisten könnte. Kot von Pflanzenfressern ist kein Problem, im Gegenteil.
Meerschweinchen-, Kaninchen- und Hamsterkot könnte man sogar direkt ausbringen, ohne den Umweg über den Kompost, da er die Pflanzen nicht verbrennt. Pferdemist hingegen ist ja recht hitzig, da muss man vorsichtig sein, und Hühnermist ist zu scharf, um direkt im Beet zu landen. Im Pferdemist hat es auch oft ungekeimte Samen drin, die sich dann freuen, wenn wir sie in den Beeten verteilen.
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A_Veilchen
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Wenn bei mir mal was nicht funktioniert, lasse ich es liegen und probiers am nächsten Tag wieder. Meistens hilft es. Und wir sind ja auch morgen noch da. :)