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Gast1349
Ohrkneiferbehausung
ich möchte gerne wissen, ob jemand damit persönlich Erfahrung hat, also nicht angelesen, sondern selber ausprobiert.
Ich habe eine Menge Holzwolle bekommen und jetzt 4 Blumentöpfe damit gefüllt, die ich in meine Obstbäume hängen möchte. ich habe aber Zweifel, ob diese Behausungen auch angenommen werden und ihren Zweck erfüllen. Wer kann dazu was sagen?
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shogun
Ich habe seit eh und je solche Ohrkneiferschlafstätten im Garten und die werden auch angenommen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Ohrkneifer ziemlich rückläufig sind - früher gab es da wesentlich mehr. Blattläuse gibt es auch in meinem Garten, aber in überschaubarer Menge, so dass ich bisher noch nie mit chemischen Mitteln dagegen vorgegangen bin.
Ich verstecke solche Behausungen übrigens oft in Deko-Artikeln
so wie hier unter Zaunhockern oder anderen aufgestäbten Gegenständen. Oft verbinde ich damit Pflanzenstützen mit solchen Behausungen.
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*Sony*
Ich hätte Holzwolle in einem Kübel im Keller!
Da werde ich doch glatt ein paar Töpfe damit anfüllen und in die Bäume hängen.
Obwohl die zwischen den Blumenbeeten versteckten am Bild oben sich auch gut machen!
da steckt ja auch Holzwolle drunter....
Liebe Grüße v. shogunShogun, war schon klar.....Geändert von *Sony* (15.02.2015 um 10:11 Uhr)
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shogun
da steckt ja auch Holzwolle drunter....
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Gast1349
shogun - so sieht das natürlich viel besser aus

hast Du die Holzwolle in einem Netz oder nur so in die Keramik reingestopft?
Und würde das auch ohne Netz halten oder würden die Vögel die Wolle rausrupfen?
ich werde es in jedem Fall probieren, wenns ein bisschen wärmer wird und der Austrieb anfängt.
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shogun
Die Holzwolle hält auch ohne Netz - sie wird ja quasi aufgespießt. Die Dekoartikel kriegen dadurch auch einen besseren Halt und wackeln nicht so herum. Dass Vögel da unten drunter was suchen, hab ich bisher nicht beobachtet - aber wenn, dann wäre das auch ok.
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flexi3
Wir haben solche Töpfe im Mandelbaum hängen! Ist aber hier nur ein kleiner Hofgarten.
Fast keine Blattläuse, nun gehen sie zu gerne an meine Dahlien und andere Pflanzen, wahrscheinlich mangels ausreichender Blattlausnahrung. Deshalb haben wir diesen Winter, die im Baum hängenden Töpfe, in Vogelfutterstellen umgewandelt!
Im eigentlichen Garten behalten die "Ohrenkneiferwohnung" bei, da bekommen sie ja genügend Läuschen!
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Joes
diese Pfostenhocker waren ursprünglich nicht als Ohrenwieslerwohnungen gedacht, sondern
nur als Deko. Bei uns heißen die Dinger "Ohrenwiesler".
Unter jedem wohnen so gefühlte 500 Stück. Leider konnte ich kein Foto machen, weil die
sich sofort herausfallen lassen, wenn man so ein Teil anhebt
Darunter ist kein Stroh oder sowas. In die Apfelbäume habe ich schon Blumentöpfe mit
Stroh reingehängt, da hat sich aber kein Einziger eingefunden.
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Gast9683
Interessant, ich wusste nicht, dass Ohrkneifer Blattläuse fressen. Ab und an fällt mir mal einer entgegen. Die sind dann wohl auch gern in so umgestülpten Gefäßen? Muss ich mal ausprobieren.
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Trüffel
Vielleicht liegt es am AUFHÄNGEN. Die anderen hängen ja nicht, sondern stecken wo drauf.
Bei mir sitzen die massenhaft unter der borkigen Rinde in den Obstbäumen und in den verblühten Stockrosenkapseln.
In der Landwirtschaft früher bewohnten die stets die Weidezaungeräte.
Viele Grüße
Petra
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Butzibu
Bei uns sitzen immer viele Ohrenkneifer in den Armlehnen unserer Gartenstühle. Find ich nicht so dolle.
Die Armlehnen sind aus Holz und haben unten einen Spalt drin, wo so ein bewegliches Teil zum Verstellen drin sitzt. Von daher denke ich, dass man vielleicht auch gut eine Behausung aus einem Stück Holt bauen könnte, wenn das andere nicht funktioniert.
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Joes
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shogun
Das funktioniert mit an Schnüren aufgehängten Töpfen auf alle Fälle.
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Fin
Ich hab auch Töpfe mit Stroh gefüllt zwischen meinen Roden stehen, die werde aber auch nicht aufgesucht.
Entweder sie mögen kein Stroh, oder wie Shogun schon schreibt werden die Ohrenkneifer rückläufig.
Mal sehen wo ich Holzwolle her bekomme.
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Opa Klaus
Das Herausfallen der Holzwolle aus den Blumentöpfen verhindert man einfach, indem man einen Faden kreuzweise über "obere Öffnung - Boden" anbringt und an diesem Faden auch den Topf mit der Öffnung nach unter aufhängt. Damit die "Ohrenkriecher" (so sagen wir in Sachsen) auch in den Topf gelangen können, sollte der Topfrand Kontakt mit Holz/Blatt des Baumes/Strauches haben.
Ich hänge die Töpfe sehr gern in die Schwarze-Johannisbeer-Stämmchen, weil es dort sehr häufig Blattläuse gibt (siehe die Anwesenheit von Ameisen)
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Hier (Brandenburg) treibt der Wein von nur geschwollenen Knospen (an den sehr alten Reben) bis wollig und ein Blatt eingerollt!