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balar
Erde von mit Braunfäule befallenen Tomaten entfernen?
Hallo Foris,
vor ein paar Tagen hat mir irgendwer aus dem Bekanntenkreis erklärt, dass ich die Erde an der Stelle, wo Tomaten mit Braunfäule gestanden haben, unbedingt entfernen muss, um im nächsten Jahr nicht Gefahr zu laufen, dass die neuen Tomaten ebenfalls daran erkranken.
Könnt ihr mir sagen, ob das tatsächlich so ist? Denn dann müßte ich entweder das Tomatendach versetzen und ein neues Beet für die Tomis anlegen oder den Bereich tatsächlich ausheben
Wie tief müßte die Erde dann entfernt werden?
Es wäre schön, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet. Dankeschön
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Gast4451
Das ist völlig unnötig. Wenn es Frost gibt geht der Pilz kaputt , wenn nicht ist er eh überall.
Nächstes Jahr achte bitte auf die Vorhersage und spritze rechtzeitig.
http://www.proplanta.de/Wetter/Phyto...208521158.html
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bonifatius
Hallo Bubu,
Das hab ich auch gelesen, aber warum dürfen dann die befallenen Tomaten nicht auf den Kompost, dann müsste nach dem Frost doch auch da der Pilz kaputt sein,
Boni
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Gast4451
Da besteht die Gefahr , daß die eben nicht genug Frost abbekommen .
Soweit Google das hergibt überwintern die " Sporen" in Lagerkartoffeln
und auch Kartoffeln die tief im Boden blieben.
Desinfektion und Erdaustausch in einem Gewächshaus hat wiederholt,
bei einem Kollegen meiner Frau nix gebracht.
Ich lasse meine Spiralstäbe draußen stehen, damit sie Frost abbekommen.
Das schadet nicht , ob es nützt
Den ganzen Garten kann ich nicht desinfizieren und selbst wenn,
es ist sinnlos, denn das Zeug ist eh überall.
Wenn es Zeit ist, greife ich zum Fungizid.
Meist ist es Ende Mai, Anfang Juni
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balar
Hallo bubu,
vielen Dank
Auch und vor allem für den Link! Habe ihn mir gleich in den Favoriten abgespeichert. Dann hoffe ich jetzt mal auf ordentlich Frost (und nicht so einen Matsch-Winter wie den letzten
). Die Fäule hat bei mir übrigens relativ spät zugeschlagen - Ende August/Anfang September. Bei dem verregneten Sommer in unserer Region schon fast ein Wunder...
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Tamina
Ich hatte im letzten Jahr Bedenken, dass in meinem GH die Nachkommen der 'Weissen Fliege' überwintern könnte. Ein wenig Mehltau hatte ich auch.
Ein Gärtner meinte, dass ich das GH ausräuchern sollte (Schwefel) Hab`s dann wohl nicht gemacht, weil ich ein paar Kräuter drin hatte; würde mich aber interessieren, wer damit Erfahrungen gemacht hat.
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*Sony*
Ich habe meine befallenen Stauden in der Biotonne entsorgt,aber an der Erde habe ich alles so gelassen.Ich mische auch die Erde der Tomaten von den Kübelpflanzen mit der im Hochbeet.
Hab bis her keine Probleme damit gehabt im Sinne von mehr befall an Braunfäule.Außer dieses Jahr,da hatte ich bis zum Schluß fast an allen Pflanzen diese Krankheit.
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Trüffel
Ich gebe ALLES auf den Kompost.
Und Teil des Komposts war heuer mit Pflanzerde in allen Kübeln, in die ich Tomaten gepflanzt hatte.
Und ja, die im Garten hatten alle Braunfäule, ABER die auf dem Balkon nicht.
Mir ist der mancherorts gegebene Rat, das in die Biotonne zu werfen deswegen weiterhin sch...egal.
Viele Grüße
Petra
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MamaJanchen
Ich schmeiß auch alles in den Thermokomposter. Ich hab drei Stück davon und der in welchen die befallenen Tomaten von diesem Jahr drin sind, wird erst nächsten Herbst geleert. Ich denk einfach, dass bis dahin alles schädliche weg ist.
---------- Automatische Beitragszusammenführung ---------- ---------- Beitrag hinzugefügt ----------
Ist vielleicht blauäugig, aber ich nehm die Pflanzen auch nicht aus der Sparte mit Heim und werd sie da weg. Ist mir zu umständlich. Außerdem nutze ich für die Tomaten jedes Jahr neu gekaufte Tomatenerde. Da weiß ich auch nicht was drin ist.
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*Sony*
Gibst du die Stauden mit den grünen Tomaten/angefaulten auf den Kompost?
Ich geb die auch deswegen in die Biotonne,weil ich die ganzen Tomatensamen nicht in der Erde haben möchte,die ich dann nächstes Jahr für verschiedene Pflanzen verwende.
Da kommen dann überall kleine Tomatensämlinge raus....
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Trüffel
Ja Edith, ich gebe alles auf den Kompost. Natürlich zerschneide ich das Grünzeug und Wurzeln etwas.
Die grünen und kaputten Tomaten verjauche ich oder schmeiß sie auch mal zu den Johannisbeersträuchern ins Gebüsch, wenn ich Lust hab.
Wild keimende Tomaten hatte ich noch nie. *gruebel*
Oder doch, im altem Kompost, auf den ich eine Zucchini gepflanzt hatte und der deswegen stehen bleiben durfte. Da wuchs seitlich eine Tomate raus.
Ich lasse im Frühjahr auf den Beeten alles mal aufkeimen und geh dann mal mit dem Rechen drüber. So kann das meiste an Samen keimen und ich erwische ziemlich viel auf diese Art und Weise.
Könnte man auch dadurch dezimieren, indem man den Kompost ein paar mal umsetzt und das oben keimende dann wieder überdeckt. Wo kein Licht, da wächst dann auch nichts mehr weiter aus den Samen. Dabei ist ein frei aufgeschichteter Kompost wohl besser geeignet als die würfelförmigen Behälter, wie mehr Oberfläche.
Viele Grüße
Petra
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shogun
Meine Tomaten hatten zwar bisher keine Braunfäule - sie werden jährlich in frischen Kompost gepflanzt.
Ich halte meine Tomaten in Kübeln und verwende die restliche Erde zum Anhäufeln meiner Rosen - sie kommt also nicht mehr mit Tomaten in Berührung. Die Stauden landen zusammen mit anderen Gartenabfällen in Nachbars Biogasanlage. Tomatensämlinge im Kompost gibt es trotzdem, weil dort auch geeignete Küchenabfälle landen; und da ist schon auch mal was "Tomatiges" dabei.
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bonifatius
Ich hätte es ja jetzt nicht zugegeben, aber wenn andere es auch tun, ich hab alle Tomatenpflanzen gehäckselt, der Kompost kommt aber nur an Stauden und Rosen.
Tomaten stehen bei mir in Töpfen und bekommen jedes Jahr neue Erde,
Boni
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*Sony*
Hhmm,das mit dem öfters umsetzen beim Kompost wär die Lösung.
Ist ja auch ne Menge Arbeit,die Tomaten auch noch von den Stauden zu entfernen und alles extra entsorgen.
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gienchen
Darüber hab ich mir auch schon große Sorgen gemacht und wollte schon alle Stäbe und Töpfe desinfizieren. Dass der Braunfäule-Erreger erfriert wusste ich nicht, spart mir viel Arbeit
Habe aber vorsichtshalber meine erkrankten Pflanzen in unserem Wald entsorgt.
Hatte eigentlich vor dieTomaten nächstes Jahr nur in Töpfen zu pflanzen und nicht in das Beet wo heuer die kranken Tomaten waren. Sollte ein kalter Winter kommen kann ich mir das also sparen?
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Gast4451
Du kannst es dir so oder so sparen , denn die Fäule ist überall.
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gienchen
Was jetzt, dachte der Frost setzt den Pilzsporen zu?
Natürlich schützt das nicht vor einem neuerlichen Befall, aber es wär ja schon mal was, wenn keine Altlasten aus dem heurigen Jahr mitgeschleppt werden
Hoffe ja auf einen strengen Winter, kalt und mit viel Schnee!!
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Gast4451
Irgendwo überleben immer welche, sonst wäre nach dem Winter vor 2 Jahren mit fast - 20 Grad bei uns ja nichts mehr aufgekommen. Und ja ein richtiger Winter wäre mal wieder schön.
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Trüffel
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balar
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