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ev..
einheimische Kartoffeln?
bin ueber dieses Gartenlexikon gestolpert
viel der Info in selbigem hat mich ziemich verwirrt:
bisher wusste ich nicht, dass es 'Knollengemuese' gibt
"Die Knolle wird auch als sog. Rhizom bezeichnet" war das nicht Zweierlei?
"Nach der folgenden Liste gehören zu den heimischen Knollengemüse-Arten in Deutschland zum Beispiel:
•Kartoffel (Solanum tuberosum)
•Süßkartoffel (Ipomoea batatas)
•Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica)
•Topinambur (Helianthus tuberosus) ... "
echt? einheimische Kartoffeln?
"Wegen ihrer auffälligen Wuchsform oder schönen Blüten werden Kartoffel, Kohlrabi und Süsskartoffel gerne als Zierpflanze und Ziergemüse im Garten gepflanzt."
Suesskartoffeln als Bodendecker hier kenn ich und verschiedene bunte Palmkohl-Arten
aber in D? und Zier-Kartoffeln und Zier-Kohlrabi?
viel weiter hab ich nicht gelesen
kann bitte jemand mein Weltbild zurechtruecken oder kompett umwerfen?
Danke
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Gast1021
Je nachdem nach welcher Diktion Du gehst. Im Artikel steht eindeutig:
Wenn Du nach der Botanik gehst, kannst Du die Unterschiede zwischen Knollen und Rhizomen hier nachlesen:Der Begriff "Knollengemüse" stammt nicht aus der Botanik, sondern aus dem Lebensmittel-Handel.
https://www.gartenforum.de/content/5...das-wurzelwerk
Übrigens - falls Du Dich gänzlich verwirren lassen willst, es gibt aus der "Küchenecke" auch noch den Begriff des "Fruchtgemüses".
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shogun
Die Quelle dieser Ausführungen ist vermutlich nicht grad besonders maßgebend und längst nicht alles, was man im Internet so finden kann, macht Sinn.
Als Ziergewächs kenne ich hier die Süßkartoffel, die gerne in Sommerpflanzungen als Blattstrukturpflanze verwendet wird. Auch bunte Palmkohlarten oder bunten Mangold kenne ich als essbare Zierpflanzen, die in Rabatten integriert werden.
Zierformen von Kartoffeln und Kohlrabi sind mir nicht bekannt.
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cami
ev, schon komsich, dass dort Kartoffeln & Co als heimisch bezeichnet werden. bisher dachte ich auch immer, die wurden importiert, damals annosonstwas, mit den großen Schiffen....
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Gast10153
zur Zierkartoffel: es gibt tatsächlich sehr hübsch blühende Sorten. Manche sogar mit gefüllten Blüten. Das, und der Umstand, das die Kartoffel hierzulande ursprünglich rein als Zierpflanze in botanischen Gärten an Adelshöfen gehalten wurde hat einigen Sorten tatsächlich die Bezeichnung "Zierkartoffel" eingebracht. Sie haben in der Regel deutlich kleinere Knollen als Kulturkartoffeln und bringen auch wenig Ertrag, was aber nicht heißt, dass man sie deshalb nicht essen kann. Einige dieser Sorten können allerdings tatsächlich nicht gegessen werden, da sie leicht giftig sind oder bitter schmecken. Ich hab auch eine dieser Wildkartoffeln oder Zierkartoffeln. Die Knollen werden kaum größer als 2,5cm. Wie sie schmecken weiß ich nicht. Ich werde sie heuer mal versuchen sobald ich dazu komme sie zu ernten.
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shogun
Da wären mal Fotos interessant von deinen Zierkartoffelblüten, Stone!
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Wolke
einheimische Kartoffeln...und eigene
Ich habe gerade von einen netten Nachbarn Kartoffeln aus eigenen Anbau bekommen. Es ist etwas ganz besonderes für uns. Früher ( bis 2002 als die Muldenflut unser Feld ertränkte) haben wir auf unseren Feld selber Kartoffeln für uns angebaut. Es hat Freude gemacht sie da zu kultivieren, zu ernten und sie zu essen.
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shogun
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Gast10153Es gibt noch viel schönere. Ich hab sie auch nicht wegen der hübschen Blüten sondern wegen anderer Eigenschaften für meine Zucht.Da wären mal Fotos interessant von deinen Zierkartoffelblüten, Stone!
Aber ihr wolltet Bilder sehen.
Der gelbblühende Solanum bulbocastanum
Die violettblühende Solanum verrucosum
aber auch gewöhliche Kartoffeln können schön blühen
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Balum
Schöne Bilder
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haduwy
Zierkohl kann man zu dieser Jahreszeit in sehr vielen deutschen Baumärkten mit Pflanzenabteilung und in Gärtnereien kaufen. Grün-weiß und lila gemusterte. Sind aber auch essbar. Vielleicht weniger schmackhaft.
Als einheimisch kann man theoretisch alle Pflanzen betrachten, die hier anbaubar sind, also nicht als geerntete Ware importiert werden müssen.
Auch gibt es für die Einteilung in heimisch und fremd einige "Zeitzonen".
Apfel, Walnuss etc. sind schon zur Römerzeit in Deutschland eingeführt und kultiviert worden. Sie werden wegen der mehreren tausend Jahren als heimisch betrachtet.
Alles was zur Zeit der Entdeckung der "neuen Welt" Amerika eingeführt wurde, also schon einige hundert Jahre in Deutschland kultiviert wird, z.B. Kartoffeln, wird ebenfalls oftmals als heimisch empfunden und bezeichnet.
Als "fremd" gelten die Pflanzen, die vor deutlich kürzerer Zeit importiert und im größeren Umfang kultiviert wurde. So die letzten hundert bis 200 Jahre und jünger.
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camialso, wenn ich ev recht verstehe geht es ihr aber gerade darum, dass eben Kartoffeln und Co nicht einheimische Pflanzen sind.
Natürlich gibt es HEUTE hier angebaute Kartoffeln und welche aus Ägypten, aber ich bin wahrscheinlich die einzige, die das so gelesen hat.......denn der Trööt heißt ja "einheimische Kartoffeln"
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