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  1. Partisanengarten # 1
    ev..

    Partisanengarten

    heute hab ich diesen kompletten Strang durchgelesen
    die urspruengliche Frage war nach Essbarem, das in Krisenzeiten von moegichen Pluendereren nicht als solches erkannt wird

    interessante Fragestellung

    auch ich bin so ein Schwarzseher, der sich nicht nicht ueberlegt, ob der grosse Zusammenbruch kommt, sondern nur wann - sorry fuer den blumigen Beschrieb TSHTV = 'the **** hits the van' hab ich keine bessere Uebersetzung gefunden -

    obwohl mir wenig nutzt, zu wissen, was im texanischen Tiefland, oder in der Wueste in Arizona waechst, hab ich ein paar nette Anregungen fuer einen nicht-so-offensichtlichen Gemuesegarten im Wald gefunden
    gerade eben 'Centranthus ruber'

    was habt Ihr fuer Ideen? am besten natuerlich Gruenzeug, das Ihr schon selber probiert und fuer essbar befunden habt, nicht 'irgendwo im www hat jemand gesagt ...'
    Smilax-Knollen sind, so das www, essbar, hab's probiert und stande pede ausgespuckt, kann essen wer will, hoffe mal, es kommt nicht soweit, dass bittere, zaehe Fasern meine letzte Rettung waeren, vorher hab ich noch einige grosse Weisseichen um deren Fruechte ich mich mit den Eichkatzen streiten kann

  2. Partisanengarten # 2
    MartaBugatti
    sorry, ich habe noch nicht solche Überlegungen , selbst nur dazu gelernt , das Blumen Essbar sind....

  3. Partisanengarten # 3
    Olivia Green
    Zum Stichwort "essbarer Wald" spuckt die Suchmaschine eine ganze Menge aus.
    Als erstes fallen mir dazu Brennesseln ein, die man wirklich auf verschiedene köstliche Arten zubereiten kann.
    Extra anbauen muß man sie nicht.

  4. Partisanengarten # 4
    cami
    Ohne den Link zu öffnen: Giersch, Melde, Glücksklee (Knollen und Blätter), Vogelmiere, Beinwell. Junge Birken-, und Buchenblätter, Knoblauchsrauke, Löwenzahn

  5. Partisanengarten # 5
    ev..
    Zitat Zitat von Olivia Green Beitrag anzeigen
    ...Brennesseln ...Extra anbauen muß man sie nicht.
    *lach* doch, muesste man *lach*
    wuerde ich eigentlich sogar gern
    hat jemand Samen abzugeben?

  6. Partisanengarten # 6
    Olivia Green
    Da müßt ich mal auf die Jagd gehen.
    Stell ich mir schwierig vor:
    Brennesselsamen haben eine tolle Wirkung auf den männlichen Körper

  7. Partisanengarten # 7
    ev..
    Zitat Zitat von cami Beitrag anzeigen
    Ohne den Link zu öffnen: Giersch, Melde, Glücksklee (Knollen und Blätter), Vogelmiere, Beinwell. Junge Birken-, und Buchenblätter, Knoblauchsrauke, Löwenzahn
    s.o.
    KEIN Giersch
    KEINE Melde, rote Melde hab ich versucht, die Samen sind nicht aufgegangen, werd's im Fruehjahr nochmal versuchen
    KEIN Beinwell, hat jemand Samen fuer mich? bitte
    KEINE Birken, kann ohne sehr gut
    ob beech und Buche wirklich das Gleiche ist? beech hab ich ein paar, werd ich probieren
    Loewenzahn hab ich minimal, das Zeug kuemmert vor sich hin
    Vogelmiere hab ich und ess ich, mein Gemahl gewoehnt sich langsam daran, nicht mehr zu fragen, was es ist, sondern isst, was ich aus'm Garten anschlepp
    Knoblauchsrauke kenn ich nicht, hab mir Bilder angeschaut, da klingelt bei mir nix
    Glücksklee (Knollen und Blätter) musste ich auch erst mal nachschauen, das Zeug waechst hier, hab nur beim ausrupfen noch nie Knollen dran gesehen, dann gibt's halt nur Blaetter, vielleicht kann ich dem Zeug beibringen, dass der Garten nicht nur aus meinen Hochbeeten besteht und es doch bitte irgendwo drumrum wachsen soll, nicht drin

  8. Partisanengarten # 8
    Muecke
    Gänseblümchen, Meerrettich, Spitzwegerich, ringelblume, junge lindenblätter, Junge fichtennadeln.
    Bei Beinwell wäre ich mit dem Verzehr vorsichtig, da mittlerweile dazu geraten wird, nur noch wenig davon wegen der enthaltenen Alkaloide zu essen.

  9. Partisanengarten # 9
    ev..
    KEINE Gänseblümchen
    Meerrettich waer ne Idee, mal sehen, ob sich nicht irgendwo ein Stueck halbwegs frische Wurzel findet,
    Meerrettich ist hier weitgehend unbekannt, manchmal gibt's beim Koreaner welchen (frisch-lich)
    KEIN Spitzwegerich
    Ringelblumen sind heuer das erste Mal wenigstens soweit gewachsen, dass sie geblueht haben, jahrelang haben sie nicht erst gekeimt oder sind im Saemlingsstadium wieder eingegangen, nicht zu vergleichen mit D, wo sie sich ueberall selber ausgesaeht haben und ich meinen kompletten Dunstkreis mit Salben und Tinkturen beglueckt hab
    keine Linden
    keine Fichten

    Beinwell wollte ich eigentlich nicht essen, sondern als Kompostbeigabe/Bio-Duenger verwenden

  10. Partisanengarten # 10
    Olivia Green
    Erstaunlich, was bei Dir alles nicht vorkommt.
    Da werd ich dann mal drauf achten, wenn ich Samen finde.

  11. Partisanengarten # 11
    Gast10153
    Ich würde mich mal über verschiedene essbare Pilze in deiner Region informieren. Pilze wachsen fast das ganze Jahr hindurch und einige Arten können sogar im Winter geerntet werden.

    Wie sieht es mit Nüssen und essbaren Samen in deinen Wäldern aus?

    Der knollenbildende Sauerklee nennt sich Oca. Ich hab ihn heuer zum ersten mal angebaut. Er wuchert bei mir wie Unkraut. Ich kann später nochmal berichten wenn ich die Knollen ernte falls dich das interessiert.

  12. Partisanengarten # 12
    ev..
    Pilze sind ein Problemkind, alle Maronen haben Pilze, nein ich spasse nicht, es war knochentrocken und doch haben sogar winzigste Maronen, die noch gar nicht ganz aus'm Boden sind einen weissen Belag, erst auf den Roehren und dann ueberall
    hab heuer nur Pfifferlinge geerntet, und da lag der Preis in dreistelligen Bereich Jigger-Bisse (Gras-Milben?)
    und natuerlich Morcheln im fruehen Fruehjahr, aber von der Menge kannst nicht 'leben' die laufen eher unter 'Gewuerz'

    aha, Oca ist was anderes als der hmmm Deco-Klee,
    sollte eigentlich im Fruehjahr ein paar Knoellchen bekommen, aber die kamen zu spaet und lagen auf'm Postamt, derweil Muttern schon hier war *tiefdurchschnauf*
    ja, bitte bin ganz Ohr, andine Knollen find ich faszinierend, hab genau ein halbvertocknetes Maca-Knoellchen ergattert und eingegraben, bin schon ganz gespannt
    auf mein eines Apio-Knoellchen auch
    Erdmandeln waren eine echte Enttaeuschung

  13. Partisanengarten # 13
    Gast10153
    Erdmandeln hab ich hier wieder aufgegeben. Die Nematoden haben mir kaum etwas übriggelassen und die Ernte ist in meinem humusreichen Boden einfach der Horror und jede Mandel musste einzeln aussortiert werden. Geschmacklich sind sie aber sehr gut, fast wie Haselnüsse

  14. Partisanengarten # 14
    Olivia Green
    Wächst Topinambur bei Dir?

  15. Partisanengarten # 15
    ev..
    ja *zaehnchenzeig*
    lerne noch
    Schatten oder Halbschatten mag er gar nicht
    hab fuer naechstes Jahr schon Plaene, wie ich mehr sonnige Plaetzchen find

  16. Partisanengarten # 16
    *Sony*
    Ev..,wenn ich da lese,was alles bei dir nicht wächst und was du nicht anbauen würdest,also da sieht´s mit den Überlebenschancen nicht gut aus.......

  17. Partisanengarten # 17
    Gast10153
    Topinambur wächst übrigens besonders gerne auf Hügelbeeten, Komposthäufen oder in Hochbeeten. Sie mag es sonnig (wie du schon bemerkt hast) und verträgt keine Staunässe.

  18. Partisanengarten # 18
    Olivia Green
    Oh, das hab ich bemerkt. Ich weiß gar nicht, wo die Knollen im Hügelbeet hergekommen sind.

    Wegen Melde- und Brennesselsamen werd ich am Wochenede mal (kopfschüttelnd) auf die Pirsch gehen.

  19. Partisanengarten # 19
    ev..
    Danke, Olivia *drueckschmatz*

    naja, Sony, wenn alle Stricke reissen, die Strasse rauf und die Strasse runter gibt's haufenweise Futterplaetze,
    verhungern MUSS ich vorlaeufig nicht, aber ...
    wenn das Zeug schon bei mir wachsen darf, soll's auch seinen Beitrag leisten, wenigstens potentiell
    ausserdem wachsen manche Sachen hier besser, wahrscheinlich wachsen hier auch Sachen, die da nicht wachsen oder nur mit Kopfsand und im Treibhaus, und manches vermisse ich auch nicht wirklich, aber ich lerne, ist nicht so einfach alles zu ignorieren, was Du viele, viele Jahre lang an 'sicherem' Gartenwissen angesammelt hast und was dann einfach so nicht mehr stimmt, bitte hab Geduld mit mir, meine gartentechnischen Problemchen sind hmmm anders

    Stone, meine Nicht-Rumprobier-Topis wachsen in Hochbeeten an einer sonnigen Mini-Lichtung unten am Bach, da werden sie 2 1/2 Meter hoch und bluehen was das Zeug haelt, alle anderen Versuche? nada, kuemmerlichst
    vor lauter Baeumen, meinen und die der Nachbarn, hab ich aber einfach viel mehr Schatten und Halbschatten als Sonne

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    Zitat Zitat von Olivia Green Beitrag anzeigen
    Oh, das hab ich bemerkt. Ich weiß gar nicht, wo die Knollen im Hügelbeet hergekommen sind.
    bei mir bauen die Eichkatzen im Garten gern um,
    im Fruehjahr haben sie regelmaessig Topis aus der Miete in Hochbeete verschleppt

  20. Partisanengarten # 20
    Megalitiker
    Also ich hoffe, das in Krisenzeiten keine Plünderer in den Garten einfallen. Sich auf Dauer, von Brenneseln und ein paar Unkräutern zu ernähren, klappt wohl nicht. Am besten wären da noch Eicheln, die aber entgiftet werden müssen.

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  • ev..21.11.2014, 16:08

    Zitat Zitat von Megalitiker Beitrag anzeigen
    Willst du dich vergiften?
    Darum wäscht man sie ja aus, oder röstet.
    1. enthalten unterschiedliche Arten unterschiedliche Mengen von Tannin
    manche kann man angeblich einfach so essen
    2. enthalten unreife Fruechte angeblich deutlich mehr Tannin, als reife
    3. hab ich nirgends was dazu gefunden, dass Tannin nicht hitzebestaendig waere,
    bzw man den Tannin-Gehalt durch Roesten verringern koennte

  • Olivia Green21.11.2014, 23:41

    Ah hier, Canna!
    http://www.eattheweeds.com/canna-confusion/

  • roswitha6321.11.2014, 23:59

    ev.., ich habe mal etwas über das Tannin nachgelesen. Das ist für den Menschen nicht giftig, es macht die Eicheln nur unverdaulich. Will man aus den Eicheln Mehl machen muss man das auswaschen. Beim Kaffee ist es so, das das Tannin wohl in den Eicheln bleibt. Ich habe auch nichts gefunden, das es durch rösten aufgelöst wird. Aber Kaffee trinkt man in kleinen Mengen, vor allem wenn man sieht wie viel Arbeit das macht. Und man brüht ja nur das geröstete, gemahlene Pulver auf und ißt die Eicheln nicht direkt. Vielleicht ist das die Begründung. Jedenfalls ist der Kaffee gesund und wirkt Blutzuckersenkend.
    Ich habe das dazu gefunden: http://www.heilkraeuter.de/kochen/eichel-kaffee.htm

  • Megalitiker22.11.2014, 00:23

    Es ist aber andererseits sehr reizvoll, aus Eicheln, die man unter Eichen aufsammelt, ein wohlschmeckendes Kaffeegetränk herzustellen.
    Sehe ich genau so, auch wenn es mühsam ist.

  • ev..22.11.2014, 14:48

    Danke Roswitha, guter Link
    hab einen eigenen Eichen-Thread angefangen,
    ist zwar nicht ein 100%iges Garten-Thema, aber deutlich garten-naeher als Musik, Galgenspiel und Aergern
    und es ist ein Garten-Thema, das uns, zumindest mich, in der Zeit beschaeftigt, in der im Garten selber nicht mehr so viel los ist

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