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Krokus
Ja, ist es, aber bringt viel Geld, da Säulenbäume durch die immer
kleineren Gärten absolut in Trend sind. Was gibt es mittlerweile nicht alles für verschiedene Obstarten, die als Säule angeboten werden, doch echte Säulen gibt es weiterhin ausschließlich beim Apfel.
Auf die Photoshop-Bilder mit von oben bis unten fruchttragenden Säulenbäumen ist eh absolut nichts zu geben, sie verführen nur noch mehr vom Kauf.
Würden die so tragen wie auf dem Bildern dargestellt, würde ich auch nur noch Säulenbäume pflanzen.
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Michi1
Da ich ja auch 2 Birnen-Säulenbäume besitze habe ich gesehen die lassen sich auch klein halten genau so schneiden wie Äpfel und tragen auch ganz gut. Auch die Birnen sind gut.
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noe59
Als noch keine "Säulenbäume" durch Züchtung entstanden waren wurden Säulen nur durch Schnitt erzogen . Senkrechte Kordons mit 30 bis 40 cm Durchmesser. Birnen vertragen diese Erziehung besser als Äpfel , die eignen sich mehr als waagerechte Kordons.
VG
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FloXIII
Hallo zusammen,
da ich in meine Spalierobstreihe ggf. einen Apfelbaum (vermutlich als U-Form) pflanzen möchte, hab ich ein paar Fragen an Euch bzw. an kdb (super Erfahrungsberichte die du hier weitergibst
):
1) Wenn ihr normale Bäume über der Veredelungsstelle (in gewünschter Höhe) radikal absäbelt, gabs da bei Euch auch Ausfälle? Sprich Bäume die nicht mehr aus schlafenden Augen ausgetrieben haben? Es schmerzt natürlich schon, wenn man sich ein Bäumchen kauft, es radikal absägt und dann nicht mehr austreiben würde
2) Für ein Doppel-U reicht der Platz leider nicht aus, aber ggf. könnte ich statt einem einfachem U, auch drei Triebe senkrecht nach oben führen (also eine Art Dreizack). Ginge das auch? Oder wäre der mittlere Trieb zu starkwüchsig gegenüber den beiden anderen?
3) Sollte ich mir demnächst den Baum kaufen, ist es aber besser erst im Frühjahr bzw. Winter am Stamm abzuschneiden. Jetzt ist es dafür schon zu spät oder doch nicht?
Vielen Dank schon mal im Voraus
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kdb
zu 1.
ich würde den baum bis zum herbst nicht abschneiden. es geht sicherlich, aber den schnitt zum spätherbst oder winter würde ich in diesem falle bevorzugen.
und nein, ich hatte noch keinen einzigen ausfall durch das abschneiden an gewünschter stelle.
zu 2.
auch ein spalierbaum mit 3 trieben, davon einen mitteltrieb, geht. allerdings wirst du dann damit immer probleme haben, weil der baum immer versuchen wird, den saft direkt nach oben, also in den mitteltrieb, zu transportieren. daraus würde sich ein zu starkes wachstum des mitteltriebes im verhältnis zu den beiden seitentrieben ergeben.
kdb
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ElCa
Ah, gut, daß ich wieder an euch Fachleute erinnert werde.....Da kann ich mich ein bisserl ausweinen. Meine Spaliermarillen sind eine einzige Katastrophe ! Kaum Früchte drauf und wild wachsende Zweige. Ich weiß, ihr könnt nur die Schultern zucken ob meiner Unfähigkeit. Raten kann man da nicht. Ich lese immer wieder nach bei kdb, aber bei mir klappt es trotzdem nicht. Ich vermute, man lügt mich beim Kauf an und meine Bäumchen haben die falschen Unterlagen. Leider ist in unserer Gegend Spalierobst kein Thema in den Gärten. Und daher auch absolut kein Verständnis dafür vorhanden. Gibt es eine verläßliche Baumschule, die geeignete Bäumchen verschickt ?
LG/ Elisabeth
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FloXIII
Vielen Dank für deine schnelle Antwort

Ist Spätherbst besser als sagen wir Jänner/Februar, hätte sonst wohl vermutlich erst da dann geschnitten. Als Form werde ich dann der einfachheithalber ein einfaches U wählen.
Noch eine Frage hätte ich, auch wenn ich die wohl erst in einem Jahr stellen könnte. Wenn ich eine U-Form wähle, sollte ich den senkrechten Zuwachs im Winter auch immer wieder zurückschneiden damit sich das U besser verzweigt oder sollte die Triebspitze ungeschnitten bleiben (bis zur gewünschten Höhe)? Oder hängt es einfach davon ab wie schlecht/gut die Verzweigung ohne Rückschnitt ist.
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kdb
ob nun spätherbst oder winter gewählt wird, das ist weniger wichtig. wichtig ist, dass der baum in ruhe ist, also der saftfluß beendet.
und ja, der senkrechte trieb muss jedes jahr zur verzweigung eingekürzt werden, um seitenaustriebe zu animieren. natürlich ist das auch abhängig vom längenwachstum.
kdb
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epsilon
Hallo zusammen
Hilfe, nur mit lesen komme ich leider nicht mehr weiter.
Unten seht ihr ein Bild von meinem Aprikosenbaum. Den habe ich im Frühling 2013 gepflanzt und seit da einfach wachsen lassen. Nun komme ich wirklich nicht mehr drum herum, ihn zurückzuschneiden. Aber ich weiss nicht wie. Ich denke der Baum ist von Monilia und Schrotschuss befallen. Ich möchte vor allem die kranken Zweige entfernen und aber auch etwas Form in den Baum bringen. Aber ich sehe die kranken Zweige vor allem in der Mitte und wenn ich da alles wegschneide ist ja nichts mehr da. Was könnt ihr mir empfehlen?
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kdb
das ist relativ simpel.
die form ist einfach ein fächer und so solltest du ihn auch befestigen.
dafür gibt es einige möglichkeiten.
1. du machst ein gerüst mit dachlatten, schraubhaken und spanndraht. das funktioniert so: einen kranz aussen ringsherum schraubst du dachlatten an, am besten aus lörchenholz, das hält am längsten. auch unten am baum, dort, wo die verzweigungen beginnen, schraubst du davon ein stück an. danach schraubst du schraubhaken/ösen in die dachlatten ein, und zwar immer an der verlängerung und dazu in der mitte an dem dachlattenstück am stamm. dann nimmst du spanndraht und verbindest jeweils eine öse innen und eine öse aussen. letzendlich besorgst du dir das breite grüne band zum anbinden. bist du damit fertig, schneidest du das, was jeweils zu weit weg ist, auf 10 - 15 cm länge an den angebundenen trieben ab.
2. du schraubst mehrere dachlatten in etwa 50 cm abstand voneinander waagerecht an die wand. dann nimmst du schmale leisten von ca. 1 cm x 1 cm und schraubst die so an, wie du sonst die drähte ziehen würdest. (achtung: vor dem anschrauben die leisten durchbohren, damit sie nicht beim anschrauben zerbrechen.) dann gehts so weiter wie unter nr. 1 beschrieben.
kdb
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epsilon
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Leider verstehe ich noch nicht alles.
Das mit den Dachlatten ist klar. Aber der Verlauf der Spanndrähte bzw. Leisten ist noch unklar. Bilden die einen Fächer wie die Zweige vom Baum oder verlaufen die waagrecht bzw. senkrecht?
Und die Zweige würdest du alle stehen lassen und nur kürzen? Sind das dann nicht zu viele? Oder habe ich das falsch verstanden?
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kdb
die drähte/leisten lässt du so laufen, wie jetzt die form ist. selbstverständlich könntest du auch einiges auslichten, so dass du vielleicht einen abstand der triebe von etwa 40 cm bekommst und eine verzweigung jeweils etwas weiter draussen machst. du fänst, beispielsweise mit 2 trieben rechts, 2 trieben links und dem mitteltrieb an. nach beispielsweise 70 cm teilst du den unteren unteren jedweils als verzweigung in zwei auf, denen du wieder separat drähte/leisten zum halten gibst. letztlich musst du nur darauf achten, dass der mitteltrieb irgendwo weiter oben gekappt wird, damit er nicht zu sehr nach oben ausbricht.
möglichst im fächer keine triebe senkrecht laufen lassen, das gibt zuviel wuchskraft. du willst aber schwächeres triebwachstum und damit mehr fruchtholz haben.
kdb
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epsilon
Ah jetzt ist es klar. Super. Herzlichen Dank für die Erklärungen.
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Sonatina
Hallo kdb,
ich wollte mich auch mal wieder melden und mich für die vielen tollen Tips und Ratschläge bedanken, die du uns gegeben hast.
Unsere Nancy Mirabelle fruchtet nun schon das zweite Jahr aber dieses Jahr biegen sich die Zweige unter den Früchten.
Ab nächstes Jahr wollen wir noch weitere Bäume setzen. Da auch die Äpfel und Pflaumen einfach nur Klasse sind.
Aber hier noch ein Bild unserer Nancy Mirabelle als Spalierobst.
Viele Grüsse Sonatina
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kdb
na die is ja mal super geworden. klasse
kdb
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MBQ
Hi,
sagt mal könnte man das Spalierobst auch in einem großen Kübel pflanzen. von der Größe her wie eine Mörtelwanne B/L/H 48x79x30 (90L)
Ich hab wegen der geringen höhe halt bedenken! 30 evt. 35 (wenn ich ne runde nehme) ist halt schon wenig.
habe jetzt einen Mini-teich entdeckt der hätte 45höhe (110L)Geändert von MBQ (23.08.2016 um 08:25 Uhr)
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kdb
ja sicher geht das, aber:
ein baum will auch vernünftig wurzeln, von daher bevorzuge ich das pflanzen direkt in den gartenboden.
wenn dein spalierbaum auf dem balkon oder der terasse wachsen soll, dazu recht klein gehalten wird, dann geht das sicher mit angemessener düngung und bewässerung.
hast du genau das vor, dann würde ich mir an deiner stelle aber einen vernünftig aussehenden pflanzbehälter besorgen / bauen, eine schwarze mörtelwanne ? dazu wäre mir das aussehen des baumes im behälter zu wichtig. ich stelle mir grad vor, auf dem 3 meter-balkon, herrlich eingerichtet, stände dann solch ein hässlicher kübel rum.
dann besorg dir lieber im holzfachhandel oder im baumarkt gut abgelagertes lärchenholz und baue dir daraus einen schicken kübel, denk an die ablauflöcher für überschüssiges wasser. zur besseren haltbarkeit des holzes kleidest du den bottich von innen mit teichfolie aus.
kdb
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MBQ
Projekt beschreibung:
1. wir bekommen als sichtschutz eine 5m lange 2m Hohe Gabionenwand. (ob das schön ist oder nicht da streiten sich die geister... ich finde sowas eigentlich recht ansehnlich)
2. zur begrünung werden Holzkübel gebaut wie es Tory hier im Forum mal gepostet hatte (sie hat Bilder in Ihren Thread im Forum bei der vorstellung Ihres gartens) in verschiedenen Höhen und Größen und Formen. Holz Douglasie. Innen Plastik Mörtelkübel mit Löchern. Unser Botanikum und unser Atrium
3. Ich könnte das zwar auch vom angrenzenden Beet aus rüber wachsen lassen, aber dann kämen die triebe alle von einer seite und ich stelle mir vor das sowas schöner aussieht wenn es von unten noch oben wächst. Ausserdem könnte vom Beet aus höchsten 2 Bäume platz finden.
4. ich hatte mir überlegt 5 "verkleidete Mörtelkübel" mit je einem Baum zu Pflanzen. die Kübel werden unterschiedlich hoch zwischen 50cm und 80cm. Das heißt für manche Bäume wären auch nur 1,6m (vom Pflanzboden) zum Ranken.
wenn ich die Triebe dann 40-50cm von einander getrennt halte sollte das doch gehen oder?
5. Das größte Problem wird sein das es Schattenlage ist. Ausser Morgens ist da wahrscheinlich wenig mit direkter Sonne! Da wird nicht alles an Früchten gehen oder? Habt ihr da Empfehlungen?
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Antje
MBQ
zum eigentlichen Thema kann ich nichts beitragen. Aber zum Thema Gabionenmauer. Die haben wir nämlich auch. Um unsere Hanglage/Terrasse abzufangen. Aus leidvoller Erfahrung kann ich da nur raten: Überprüft, ob der Gala Bauer der sowas baut, es auch wirklich kann, es schon häufiger gemacht hat. Und dass der Untergrund, auf dem die Mauer gebaut wird, auch ordentlich verdichtet wird. Das Material / Metall der Mauer sollte nicht zu dünn sein, das biegt sich sonst ev. durch. Und: Unsere Gabionen wurden von Hand befüllt, weil billiger in der Montage. Aber: die Steine setzen sich mit der Zeit, dann biegt sich die Mauer etc. Uns wurde jetzt gesagt, Gabionen die werksseitig befüllt wurden, stehen viel stabiler, weil sich da nichts mehr setzen kann.
Hier mal unsere Mauer:
Foto 1 ist kurz nach der Fertigstellung vor 3 Jahren:
Foto 2 ist das gleiche Mauerstück, aber dieses Frühjahr:
es hatte sich ein riesiger Bauch gebildet.
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MBQ
Hey sie schön aus....
unsere Gabionen werden nicht so breit. es ist Quasi wie ne mauer... nur 20cm breit!
Aber der Tipp mit dem dicken metall hört sich gut an. Habe gestern gerade mir ein Angebot machen lassen von einer Firma im Allgäu die befüllen die Gabionen auch werkseitig und verdichten die. ich schreib dich mal an!
Antworten
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