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kdb
hi miniflora,
ja, du hast richtig gesehen, die stachelbeere ist als spindel, also wie ein spalierbaum, gezogen. die johannisbeeren weiter oben sind als 2 bzw. 3 armige senkrechte kordons gezogen. die einzelnen senkrechten triebe werden etwa alle 5 jahre so neu gezogen, dass im 4. jahr bereits ein von unten austreibender trieb als ersatztrieb daneben/davor gezogen wird und dann der verbrauchte trieb an der basis abgeschnitten und der neue an seiner stelle angebunden wird.
kdb
der leiter des kreislehrgartens hat überall hinweisschilder angebracht, in denen kurz und knapp erklärt wird, wie etwas erledigt wird. ein beispiel hierzu:
Geändert von kdb (26.07.2011 um 21:19 Uhr)
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miniflora
Gefällt mir richtig gut, und unten gleich die Gebrauchsanleitung (sehr aufmerksam, vielen Dank!). Das würde ich, glaube ich, hinbekommen.
Aber:
Dafür muss man doch studiert haben, oder?die johannisbeeren weiter oben sind als 2 bzw. 3 armige senkrechte kordons gezogen. die einzelnen senkrechten triebe werden etwa alle 5 jahre so neu gezogen, dass im 4. jahr bereits ein von unten austreibender trieb als ersatztrieb daneben/davor gezogen wird und dann der verbrauchte trieb an der basis abgeschnitten und der neue an seiner stelle angebunden wird.
Ist ja toll, dass Du so weit gefahren bist (und die Dackel auch noch!). Ich bin gerade dabei, unseren Gartenverein für Ausflugsfahrten nach Veitshöchheim, Weihenstephan u.ä. zu begeistern. Langsam springen sie an. - Diese Querbeet-Sendung mit den Johannisbeeren als Spalier habe ich verpaßt, aber ich weiß ja, wo ich sie nachschauen kann.
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kdb
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ländergarten
belgische Hecke
Hallo an alle,
habe mich jetzt entschieden den vErsuch zu wagen eine freistehende belgische Hecke anzulegen. Kann ich dafür Nektarinen und oder Pfirsiche nehmen, gibt es da eine bestimmete Sorte, die sich gut fürs Spalier eignet? Pflanzabstand? Vieleicht hat ja jemand damit schon erfahrungen gemacht. Hoffe auf viele interessante Antworten. viele Grüße Bianca
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kdb
hi bianca,
ja, auch nektarinen und pfirsiche eignen sich für den anbau im spalier. du hast die pfirsiche sicherlich schon in meinem spalier gesehen. aber ich würde sie nie in die wuchsform belgische hecke stellen. sie haben eine vollkommen andere wuchs- und schnittweise als äpfel, pflaumen, birnen und aprikosen. der entscheidende unterschied bei pfirsichen besteht darin, dass der nur am vorjährigen, also einjährigen holz trägt. damit bekommst du rasch so etwas wie die langen peitschen bei den sauerkirschen (obwohl, bei sauerkirschen hab ich im kreislehrgarten coburg auch sauerkirschen als schlanke spindelgesehen). du musst hier also jedes jahr genügend leitastnahe neue trieb finden, um den pfirsich im spalier ertragreich zu halten. und ob das so gut funktioniert?
kdb
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miniflora
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ländergarten
belgische hecke
Hallo kdb,
das heißt du würdest davon dringend abraten, weil es durch die einjährigen tragenden Äste wahrscheinlich auch nicht mehr so gut aussieht, oder? Wie sieht es denn bei Aprikosen aus, wären die geeignet? Wie schon mal auf dem Foto gezeigt geht es um eine Fläche direkt an der TErasse, die den ganzen Tag Sonne hat- lange Seite nach Süden. Also eher was für Pfirsiche, Aprikosen, Süßkirschen, Nektarinen und nicht unbedingt für Äpfel... Äpfel hab ich auch schon 5 im Spalier...
Die belg. Hecke würde optisch halt super zu den Rankgittern und Sichtschutzelementen passen..
Vielen Dank für die Antwort
Bianca
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kdb
hi freunde des spalierobstes,
vor einigen tagen habe ich post bekommen, 2 rote johannisbeeren, eine stachelbeere und eine aprikose kuresia. diese aprikose habe ich anstelle des apfelbaums hasenkopf gepflanzt. er war auf sehr schwachwüchsiger unterlage veredelt und ist kaum gewachsen. also hab ich dort einen grossteil des bodens ausgetauscht und dann den neuen "baum" gepflanzt.
nun muss die aprikose nur noch wachsen.
kdb
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*Sony*
@kdb,ich habe mir im Frühjahr eine Hauszwetschke und eine Klosterneuburger Marille gesetzt,die sind schön angewachsen und sehen gut aus.
Muß ich jetzt was besonderes beachten,ich meine wegen Winter,Kälte usw.?
Brauchen die Winterschutz?Sie sind ca.1,5 m hoch,Stamm ist so wie deine Marille oben.
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miniflora
Meine Spalierbirne ist heuer so heftig gewachsen, dass ich sie oben gekappt habe. Ich hoffe, sie ist nicht beleidigt und bildet unter der Schnittstelle schöne Seitenzweige, für die ich links und rechts noch Platz hätte.
Die "Augen" dazu hab' ich ihr natürlich gelassen.
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kdb
hi schnecke,
nein, ich glaube nicht, dass du schwere massnahmen in angriff nehmen musst, um die bäume zu schützen. solltest du allerdings probleme mit hasen oder rehen auf dem grundstück haben, würde ich einen stammschutz umlegen, damit die rinde nicht abgefressen wird. ansonsten ? hm, wenn du es nicht lassen kannst, vielleicht ein klein wenig anhäufeln.
hi miniflora,
ich kann mir nicht vorstellen, dass die birne im spalier einen schnitt übel nimmt. stell doch mal ein foto ein, dann kann ich vielleicht mehr sagen. ach ja, wann haste denn geschnitten ?
kdb
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Krokus
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kdb
hi krokus,
ich wünsch dir für deine beiden süsskirschen viel erfolg. hoffentlich hast du genügend platz, um den beiden bäumen auch ausreichend fläche für ihre wuchsfreudigkeit anzubieten. wenn es möglich ist, würde ich wahrscheinlich versuchen, beide als fächerspalier wachsen zu lassen.
kdb
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Krokus
Ja, die haben genügend Platz!
Hmm, bei der Burlat wäre ein Fächerspalier möglich, aber bei der Schwarzen Knorpel nicht, da die beiden Fenster frei bleiben müssen.
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*Sony*
@kdb,danke für die Tipps!
Nein,Rehe oder andere Tiere kommen nicht in unseren Garten.
Anhäufeln kann ich ja.
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miniflora
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kdb
Hi Spalierobstfreunde,
nachdem wir im vergangenen Sommer im Kreislehrgarten Coburg uns den Spaliergarten angesehen hatte, war für mich klar, solch ein Spalier für Johannisbeeren muss ich auch haben.
Ich hatte mir vorher schon 2 kleine Spaliere für Stachelbeeren angeschafft. Sie stehen an den schmalen Seiten des hier gezeigten Fotos. Momentan habe ich hier jeweils 2 Etagen an Stachelbeerstämmchen angelegt, der Platz für eine 3. Etage ist vorgesehen.
Im Herbst habe ich mir 2 rote Johannisbeersträucher rot und einen Stachenbeerebusch schicken lassen. Die konnte ich natürlich nicht im Topf überwintern, also habe ich sie einfach in die Erde eingeschlagen.
Vorgestern sind dann Basti und ich zum Hellw. Baumarkt gefahren. Dort gab es Pflanzhölzer aus Hartholz. Davon haben wir 7 Stück in 2 Meter Länge mitgenommen, dazu 3 Bodenhülsen und einige Winkel sowie Schraubhaken und Spanndraht.
Am Sonnabend (17.03.2011) haben wir die Hölzer passend vorbereitet, also gekürzt, angebohrt, mit den Schraubhaken versehen und die 3 senkrechten in die Bodenhülsen gesteckt.
Heute morgen haben wir dann alles zusammengeschraubt und in die Erde gesetzt.
Nach dem von mir geplanten Pflanz- und Gestaltungsschema haben wir dann die Drähte gezogen und die Johannisbeeren gepflanzt. Vorher mussten wir leider die bereits gepflanzten drei Sträucher ein wenig versetzen.
An diesem Spalier werde ich 6 Johannisbeersträucher mit jeweils 3 Trieben ziehen und an den Pfosten jeweils mit einem senkrechten Trieb.
Eintriebig werde ich in der Mitte des Spaliers eine Stachelbeere als Spindel ziehen.
Im vergangenen Herbst habe ich zusätzlich ein neues flaches Hochbeet gebaut, aus 4 Pfostenträgern, entsprechenden Balken, Brettern und Wellpolyester.
Gefüllt habe ich alles mit viel Torf und wenig Erde.
Dort hinein kamen die vier bereits auf meinem Grundstück wachsenden Heidelbeersträucher, dazu 4 Preiselbeerpflanzen und 4 Cranberrypflanzen. Nun hoffen wir, dass sich die Pflanzen alleine vermehren.
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miniflora
Schaut das alles gut und fachmännisch aus, kdb!
Die Hochbeete sind toll, und die Lösung mit der Wellplastik innen eine Superidee.
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Krokus
Gute Idee, ich kenne bei den Johannis- und Stachelbeeren bis jetzt nur die klassische Erziehung als Busch, Hochstämmchen und Spindel (das gibt's auch: ein Trieb wächst nur nach oben, an dem das Fruchtholz hängt, die anderen werden weggeschnitten).
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miniflora
Bei den stacheligen Stachelbeeren^^ finde ich die Spaliererziehung super. Das gibt wahrscheinlich eine Ernte mit weniger Blessuren. In den Büschen zerkratzt man sich doch dauernd die Hände.
Antworten
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