. Eine Woche ist es jetzt her seit meinem Kartoffelschalen-Kaffeesatz-Ansatz mit angebranntem Sauerkrauttopping. Sieht eigentlich gut aus, das Volumen hat sich deutlich verringert. Allerdings hatte ich ja gehofft, durch die Kältebehandlung der Kartoffelschalen die CO2-generierende Hefegärung anzukurbeln - davon merke ich nichts. Aber vielleicht sind mir die Hefen inzwischen auch wieder eingegangen, die mögen es ja nicht ganz so sauer wie die Lactobazillen. Mit diesem Hintergrund ...
. Tja, so etwas nennt man Vorführeffekt. Der neue Ansatz ist natürlich längst nicht so beeindruckend geschrumpft wie der vorherige, und ausserdem ist das Töpfchen oben irgendwo nicht ganz dicht. Das macht zwar vom Prinzip her wenig, aber die Aktivitätsprüfung über den gewölbten Deckel gibt es dann leider nicht. Ausserdem ist auf der Oberfläche des Bokashi im zuletzt angesetzten Eimerchen etwas Weisses am Wachsen. So etwas wird zwar als unschädlich und normal beschrieben (und ...
Aktualisiert: 18.11.2018 um 09:39 von Dachgärtner
. Eigentlich hatte ich ja erstmal einen anderen Alias im Sinn, aber der war schon vergeben. Eine weitere 'Nummer' wollte ich nicht werden, also: Voilà. Aber der Alias ist seit unserem letzten Umzug auch durchaus Programm: Im zeitigen Frühling nutze ich die kräftige Wärme des Dachbodens tagsüber, um Sämlinge zu ziehen, für die ich in der Wohnung nirgends den nötigen Platz auftreiben könnte. Eigene Paprika- und Tomatenpflanzen ohne Vorkultur? In unseren Breiten schwierig - ist ...
. Grundsätzlich kann man ja alles Obst oder Gemüse in so einen Fermentationsansatz packen, aber die Zusammensetzung beeinflusst den Ablauf. Inzwischen habe ich ja gelernt, dass die CO2-Entwicklung nicht der alleinige Massstab für die Umsetzung sein kann, aber ein Indiz ist sie schon. Allerdings ist diese Gasentwicklung sehr unterschiedlich in Intensität und Dauer (bei gegebenen Bedingungen), je nachdem, was man so in den Ansatz hineingepackt hat. Im Bild zu sehen sind Ansätze ...
Aktualisiert: 12.11.2018 um 23:30 von Dachgärtner
. Für alle, die es nach- oder mitmachen wollen, hier nochmal etwas ausführlicher, wie man sich selbst etwas milchsaures Gemüse produziert. Die klassische Methode wird hier diskutiert: Sauerkraut In etwas kleinerem Massstab funktioniert es so, dass man sich Kraut (oder ein mehr oder weniger beliebiges anderes Gemüse) kleinschnippelt, möglichst dicht in ein Schraubdeckelglas packt und mit zweiprozentiger Salzlösung auffüllt. Reines Kochsalz ohne Jod- oder andere ...