1. Totholzhecke # 1
    Linessa

    Totholzhecke

    Hallöchen,

    wir haben im hinteren Gartenbereich eine ausufernde Hecke aus absterbenden Thujabäumen, eine Wacholderart, genau kann ich diese Bäume noch nicht definieren. Wir hatten den Garten vor zwei Jahren übernommen, der Vorbesitzer hatte solche Büsche zu Bäumen mutieren lassen und mit Wäscheleinen, Ketten und Eisenfählen zusammengehalten.

    Ein Teil davon ist jetzt abgestorben. Leider kann man von dort auf die Gartenhütte schauen, das möchte ich gerne unterbinden. In einer Zeitschrift las ich von einer Totholzhecke. Die Idee fand ich ansich gut, haben wir doch jede Menge Äste und kleinerer Stämme, die wir zum verotten liegen haben, den Platz möchte ich jetzt aber gerne in den Nutzgarten miteinbeziehen.

    Jetzt haben mir einige Bekannte von einer Totholzhecke abgeraten. Mein Mann ist auch am meckern, er würde da hinten gerne alles mit Efeu zuwuchern lassen. Das mag ich aber nicht besonders. Mir schwebt da wirklich eine hohe Totholhecke vor, die ich von der hinteren Schattenseite mit Jiagulan zuwuchern lassen könnte. Hinter dem Zaun stehen ein paar sehr dichte Bäume und dann ist auch schon umittelbar ein Flüsschen.

    Ich hänge bisschen in der Luft und suche ein Lösung, die dauerhaft nicht allzu arbeitsintensiv ist. Der ganze Garten hat fast 2000 m².

  2.   Alt 
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  3. Totholzhecke # 2
    Gartensummse
    Hallo Linessa,
    mit einer Totholzhecke würdest du auf jeden Fall der einheimischen Tierwelt einen sehr großen Gefallen tun.
    So eine Totholzhecke kann sich zu einem eizigartigen Biotop entwickeln.
    Wenn du sie dann noch mit einheimischen Gehölzen deiner Gegend begrünst , finden viele Vögel Nahrung und Nistmöglichkeiten.
    Selbst Igel finden dort Unterschlupf unde Nahrung.

    Wenn du dann noch an einem sonnigen, warmen Plätzchen ein Insektenhotel aufstellst, ist die Welt ein Stückchen besser, zumindest in deinem Garten!

  4. Totholzhecke # 3
    cami
    Hallo,

    wenn du die Möglichkeit hast eine Totholzhecke zu bauen, wäre das sicher eine gute Sache. Ich hab dir mal einen Link dazu ausgesucht:

    http://barrierefrei.nabu-wesel.de/in...SSID=gbgditnlv

    Vielleicht hilft das zur Überzeugung?!

  5. Totholzhecke # 4
    Linessa
    Danke, da schau ich gleich mal nach.

    @Gartensummse, der Garten umfasst fast 2000m². Er ist von einer ca. 2,5 - 3 m hohen Hecke fast komplett umrandet. Wir haben einen kleinen Waldbereich dort, wo wir alles so ziemlich lassen wie es ist. Da stehen alte und hohe Bäume drinnen. Sogar Turmfalken sitzen entweder auf der hohen Kiefer oder auf der hohen Zeder.
    Bei der Auswahl der Staudenplanzen versuche ich darauf zu achten, dass alles berücksichtigt wird: Insekten, Vogel, Nutzen, Optik und meine Vorstellung. Ist gar nicht so einfach manchmal.
    Im asiatischen Bereich sitzen mehr asiatische Heilpflanzen als Zierpflanzen.
    Im Nutzgarten bin ich egoistisch..........Schnecken und anderes "Ungeziffer" danken es mir :-( Dafür haben wir sehr viele verschiedene Vogelarten zu beobachten.
    Vor den Teichen hätte ich gerne viel viel mehr Steine aufgeschichtet um dort ein Steingärtchen anzulegen. Mit Höhlen und Nischen für sonnenhungrige Tierchen.

    Vor der Totholzhecke - im sonnigeren Bereich - wollte ich noch Sandorn anpflanzen. Hinter der Totholzhecke ist es dunkel und feucht. Dort gedeiht Jiagulan recht gut. Diesen ernten wir bereits in einem anderen Teil des Gartens im Herbst und trocknen ihn. Die Totholzhecke wird einmal - sofern ich mich durchsetze - ca. 15 Meter lang. Vor einem Teil sitzen 3 Komposthaufen. Unser Garten ist lang und schmal und schon durch den Vorbesitzer ziemlich festgelegt.

    Ich dachte damals, als wir den Garten übernahmen ich wüsste viel. Heute weiss ich, dass ich noch sehr viel lernen muss. So wie ich mir den Garten einmal vorgestellt hatte, wird das nichts. Wir müssen ein jährliches Hochwasser mit einplanen, den Blickschutz erhalten, die Ausbruchsicherheit aufrechterhalten. Ich bin im Tierschutz bisschen aktiv und wir haben öfters mal Besuch von Hunden, die man draussen nicht ableinen kann. Diese toben dann mit unseren Hunden durch den Garten. Allein schon deswegen bin ich kein Freund von Efeu.

    Ach ja....mit gigantischen Brombeerranken kämpfen wir auch immer. Sie sind immer da, wo man sie nicht gebrauchen kann.

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