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  1. Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten # 1
    snif

    Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten

    ich bin am überlegen, ein relativ kleines Beet (je nach dem... 2-6 quadratmeter) mit einem Minitrockenmäuerchen zu umgeben, ungefähr 40cm hoch. Das hätt ich dann schlicht mit Erde/Kompost/sowaseben aufgefüllt und wieder bepflanzt. Macht das Sinn oder trocknt das dann gnadenlos aus?
    Mal vorausgesetzt, es hört irgendwann mal wieder auf, zu regnen...
    Hat hier jemand Erfahrungen mit ähnlichen Konstruktionen?

    Ich dreh jetzt die Heizung auf und mummel mich in ne Decke... brrrr

    snif

  2.   Alt 
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  3. Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten # 2
    Traumgarten
    Hallo Snif,

    unsere Nachbarn haben im Frühjahr ein solches Hochbeet - allerdings aus Holz - gebaut. Es ist schätzungsweise 6 m² groß/50 - 60 cm hoch und sie haben den ganzen Sommer fleißig geerntet - Möhren, Salat, Zucchini, Kartoffeln usw. Während der Trockenphase im Mai/Juni haben sie natürlich immer mit der Gießkanne gegossen; ausgetrocknet ist das Beet nicht.

    Viele Grüße,

    Marina

  4. Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten # 3
    snif
    die Erfahrungen schrecken ja zumindest mal nicht ab

    Wenn's allerdings so weiterregnet wie bisher muss ich sowieso noch ne größere Entwässerei mit einplanen, sonst wächst da höchstens Papyrus. Naja, ne eigene Forellenzucht hätt auch was.

    MUSS so ein Beet eigentlich wie ein klassisches Hochbeet geschichtet werden mit Baumschnitt, Laub und nur oben "fertige" Erde oder kann ich's auch mit Aushub und Kompost auffüllen? Ich will keine Rekordernten, also auch das Beet nicht jedes Jahr neu befüllen, sondern schlicht ein höher gelegenes Blumenbeet anlegen. Mit einem verrottenden Unterbau... das sackt doch in sich zusammen und ist dann nach ner Weile nur noch halb so hoch?


    snif

  5. Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten # 4
    Traumgarten
    Unsere Nachbarn haben das Beet komplett mit guter Muttererde aufgefüllt - klassich werden Hochbeete aber aus verschiedenen Schichten aufgebaut. Es hab dazu schon mal Beiträge hier im Forum - musst mal ein bisschen suchen.

    Viele Grüße,

    Marina

  6. Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten # 5
    Dietmar
    Generell hat jedes Hochbeet die Tendenz, trockener zu sein als der gleiche Boden in Normallage.

    Wieviel man mehr gießen muss als bei vergleichbarem Gartenboden, hängt natürlich von der Niederschlagsmenge und -häufigkeit und dem Wasserspeichervermögen des Bodens ab. Man kann das Wasserspeichervermögen durch Zugabe von Perlit erhöhen. Perlit ist gepufftes Lavagranulat, meist weiß. Die Körner sehen von Weitem aus wie zerbröseltes Schaumpolystyren, ist aber noch viel leichter und kann durch seine Porosität sehr viel Wasser speichern.

    Ein Hochbeet eignet sich aber auch sehr gut für die Anlage eines Trockenbeetes, wenn man ein sehr gut wasserableitendes Substrat einfüllst, z.B. zum Anbau von Freilandkakteen, Sedum und andere Trockenpflanzen, quasi für einen Wüstengarten.

  7. Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten # 6
    snif
    Perlit mit einzuarbeiten, wär vielleicht sogar eine gute Idee, weil die Ecke auch im Moment nicht gerade sehr feucht ist... <sinnier>

    Wie stark beeinflusst eigentlich die Art der Begrenzung die Trockenheit? Könnt mir vorstellen, dass grad bei ner Trockenmauer mit dem drainierenden "Hinterbau" die Trockenheit im Beet deutlich stärker ist als meinetwegen bei Holzpalisaden?

    Ein Wüstenbeet hat durchaus auch seine Reize, aber dafür ist die Lage vermutlich zu schattig (liegt direkt neben und nördlich von einer großen Blaufichte)




    snif

  8. Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten # 7
    Dietmar
    Ich denke, dass Du mit Deinen Vermutungen Recht hast.

  9. Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten # 8
    R12C

    Quasi... Hochbeet

    @ snif ... habe hier in meinem Garten ... oder besser gesagt ... Wilderness Area... mal Versuche mit Perlitegranulat gemacht. z.B. Perligran von Knauf Perlite.
    Habe das Zeug unter meinen ausgesiebten Kompost gemischt und auf einem Beet verteilt. Das Ergebniss erschlägt mich zur zeit. Die dort wachsenden Kürbisse haben bereits den Apfelbaum und die Tanne des Nachbar`n überwuchert so das ich hier wohl Notroden muß. Dieses Perlitegranulat speichert ca. 40-50 % seines Volumen Wasser. Den Pflanzen steht deshalb selbst in Trockenperioden reichlich Wasser zur Verfügung. Wenn du also URWALD ähnliche Bepflanzung möchtest solltest du dein Minihochbeet so anlegen. Übrigens normale Gartenerde reicht aus, ein Aufbau wie bei einem Professionellen Hochbeet ist hier sicher nicht erforderlich.

    Gruß R12C

  10. Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten # 9
    R12C
    @ snif... mit Notroden meinte ich natürlich meine Kürbispflanzen und nicht die Bäume des Nachbar`n Sorry R12C

  11. Erfahrungswerte gesucht: Trockenheit in quasi-Hochbeeten # 10
    snif
    warum nicht Nachbars Bäume? Wenn die doch rotzfrech deinem Kürbis im Weg sind!

    Das klingt so, als wär die Perliterei genau das, was ich auch für mein Möchtesogerneinrosenbeethaben-Rosenbeet brauche... das liegt an einer Mauer, die böser Weise einen Großteil des Regens abhält und ist dementsprechend viel zu trocken. Hab aber auch hier vor, det Janze ein wenig höher zu bauen, da der Boden entlang der Wand abfällt - könnt's mir ganz hüsch vorstellen, wenn das mehr oder weniger eine Höhe wäre und wenn ich dann da auffüll, werd ich wohl bisi Perlitegranulat mit einarbeiten. Vielleicht hilft das ja auch hier ein wenig... Wieso bin ich da eigentlich nicht selber drauf gekommen? Ach, das Forum ist einfach praktisch, hier!

    Apropos - in besagtem Schiefbeet steht schon eine ältere Kletterrose (die zur Zeit mal wieder schwer unter der Trckenheit leidet <schäm> aber im Frühling echt schön war...) - wie hoch darf ich denn da überhaupt Erde anfüllen, damit die nicht bei der Gelegenheit eingeht?


    snif

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